Trotz jahrzehntelanger Präventionsbemühungen erhöht sich die Zahl der Menschen mit Adipositas weiter. Nicht weil die Eigenver-
antwortung versagt. Vielmehr handelt es sich um eine gestörte Gehirn-Körper-Kommunikation – einem komplexen Zusammenspiel aus fehlerhaften Regelkreisen, Fehlregulation des Belohnungs-
systems und einer Umwelt, die diese Störungen aktiv verstärkt.
© b8301stocker, Pikovit/depositphotos.com
Der Bauch ist voll und der Hunger gestillt. Die Empfindung, satt zu sein, bereitet uns ein wohliges Gefühl. Verantwortlich dafür ist ein komplexes Signalsystem, das vom Gehirn aus gesteuert wird.
© djedzura/depositphotos.com
Ein Stück Schokolade, eine Gabel italienische Pasta, ein Happen französischer Käse – Essen löst neben der reinen Nahrungsaufnahme und der damit einhergehenden Energiezufuhr insbesondere Genussmomente aus. Doch welche neuronalen und kognitiven Prozesse führen dazu, dass wir bestimmte Nahrungsmittel als genussvoll erleben? Und was passiert, wenn dieses Gefühl scheinbar nicht zu sättigen ist?
© lightwise/123RF.com
Oft neigen wir dazu, Glück als etwas Gegebenes zu betrachten, etwas, das da ist – oder eben nicht. Dabei haben wir selbst durchaus maßgeblichen Einfluss darauf, wie glücklich wir uns fühlen. Die Positive Psychologie liefert dafür wertvolle Impulse.
© thodonal/stock.adobe.com
Insulin ist nicht nur an der Regulation des Blutzuckerspiegels beteiligt, sondern spielt auch eine Rolle im Belohnungssystem. So dämpft es im Gehirn die Lust auf hochkalorische Lebensmittel und sorgt dafür, dass es nicht zum „Überessen“ kommt. Dass dieser Mechanismus bei Insulinresistenz nicht greift, konnten Forscher erstmals direkt bei Menschen nachweisen.