Dunkle Schokolade mit einem hohen Anteil an Kakaobutter gilt als gesunde Süßigkeit. Sie enthält zwar gesättigte Fette und Kalorien, aber auch reichlich Flavonoide, die sich günstig auf Blutdruck, Insulinspiegel und Cholesterinwerte auswirken.
Insbesondere ältere Menschen schlucken Calcium in Tablettenform, um einer Osteoporose vorzubeugen. Doch der Nutzen von zusätzlichem Calcium auf die Knochenstabilität ist gering. Dagegen können Calciumpräparate in größeren Mengen das Risiko für Herzinfarkt erhöhen.
Als Arteriosklerose oder auch Atherosklerose bezeichnen Mediziner die Verengung der Blutgefäße. In den Arterien kommt es dabei zunächst zu Ablagerungen von Fetten - vor allem Cholesterin. Schreitet die Arteriosklerose fort, lagern sich weitere Stoffe wie Kalksalze und Wasser ab. Zusätzlich beginnen die Zellen der Gefäßwände zu wuchern. An den so entstandenen Verdickungen können sich kleine Blutgerinnsel anlagern, die den Durchmesser der Blutbahnen weiter verkleinern.
In Margarine, Brot, Eiern und Fischölkapseln werden uns Omega-3-Fettsäuren schmackhaft gemacht. Sie sollen vor Herzinfarkt sowie entzündlichen Erkrankungen schützen und sogar einigen Krebsarten vorbeugen. Brauchen wir die Fettsäuren aus dem Meer oder reicht eine ausgewogene Ernährung aus?
Ein erhöhter Homocysteinspiegel im Blut ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen - darin waren sich die Teilnehmer der 71. Wissenschaftlichen Tagung der American Heart Association in Dallas einig. Mehrere große Studien haben die schwefelhaltige Aminosäure, die im menschlichen Stoffwechsel gebildet wird, mittlerweile unter die Lupe genommen.
In der Natur kommen trans-Fettsäuren kaum vor. Durch die industrielle Härtung von Fetten sind sie aber in vielen Backwaren, Süßigkeiten oder Chips zu finden. Während in den 70er und 80er Jahren ein Zusammenhang zu Morbus Crohn sowie Krebs diskutiert wurde, vermuten Experten heute, dass trans-Fettsäuren ein Risikofaktor für Arteriosklerose und damit für Herzinfarkt sind.
Antioxidative Substanzen wie Beta-Carotin, Vitamin C und E in Lebensmitteln können das Risiko für Arteriosklerose verringern. Zur Vorbeugung sollten nährstoffreiche Lebensmittel bevorzugt werden, da die Wirksamkeit von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten nicht ausreichend belegt ist.
CRP gilt seit neuerem als Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen. Das Protein wird bei entzündlichen Prozessen gebildet und in der Medizin als Parameter für Erkrankungen wie Rheuma oder Arteriosklerose verwendet.