Chitosan ist in der Lage, einen Teil aufgenommenen Nahrungsfettes zu binden, dadurch dessen Resorption zu verhindern und so die Energiezufuhr zu senken. Inwieweit aufgrund dieser Wirkung in der Praxis eine Gewichtsreduktion erreicht wird, ist nicht eindeutig bewiesen. In keinem Fall fördert es die für eine langfristige Gewichtsabnahme erforderliche Ernährungsumstellung. Außerdem besteht unter anderem das Risiko von Unverträglichkeitsreaktionen und unzureichender Versorgung mit fettlöslichen Vitaminen, weshalb Chitosan nicht zur Einnahme gegen Übergewicht zu empfehlen ist.
Mit fettreduzierten Produkten und Medikamenten locken Lebensmittel- und Pharmaindustrie Gesundheitsbewusste und Abnehmwillige. Kalorienarme Fettstoffe oder Antifettpillen wie Xenical sollen zu Idealgewicht und Gesundheit verhelfen. Doch nützen diese wirklich?
Ewig jung zu bleiben, wer träumt nicht davon? Glaubt man den Beteuerungen der Pharmaunternehmen, bräuchten wir dazu einfach nur Ginseng, Hormone und Vitamine zu schlucken. Doch halten Anti-Aging-Mittel nur wenig von dem, was sie versprechen.
Schmerzende, unbewegliche und entzündete Gelenke sind typische Beschwerden, an denen Rheuma-Patienten leiden. Mit einer überwiegend pflanzlichen Ernährung lassen sich die Symptome oftmals deutlich mildern.
Hitzewallungen, Schlafstörungen und Knochenabbau sind typische Symptome der Wechseljahre. Ärzte verordnen gegen die Beschwerden in der Regel Östrogenpräparate. Immer mehr Betroffene sind unsicher, wie sich die künstlichen Hormone langfristig auf ihre Gesundheit auswirken. Die Expertin für Frauen- und Naturheilkunde Prof. Ingrid Gerhard von der Universitäts-Frauenklinik in Heidelberg hält die pauschale Einnahme von Hormonen für unnötig.
Mit großem Erfolg führt die UGB-Gesundheits-Trainerin Monika Schöniger eine Ernährungs-Schulung für Patienten mit Altersdiabetes durch. Nach nur vierwöchigem Training konnten viele Kursteilnehmer ihren Blutzucker senken und auf Medikamente verzichten.