Wenn jemand die Diagnose Krebs erhält, ist der Schock groß. Für viele stürzt eine Welt zusammen. Neben der Tumortherapie darf daher die Psyche nicht vernachlässigt werden. Wir fragten den Psychoonkologen Prof. Dr. Volker Tschuschke vom Klinikum der Universität zu Köln, was Betroffenen nach der Diagnose gut tut.
Fast jeder Mensch hat gelegentlich Heißhunger auf Süßes. Insbesondere in den Wintermonaten und in Stresssituationen gelüstet es uns nach Schokolade, Keksen oder Kuchen. Bei Kindern scheint dieses Bedürfnis besonders stark ausgeprägt zu sein. Doch was löst den Süßhunger und das anschließende Glücksgefühl eigentlich aus?
Der Mensch ist ein soziales Wesen, und sein Gehirn ist in besonderer Weise an die Erfordernisse des sozialen Zusammenlebens angepaßt: Fast alles, was wir mit diesem Organ machen, was wir also wahrnehmen, wie wir diese Wahrnehmungen bewerten, was wir Fühlen und Denken und, nicht zuletzt, wie wir handeln, ist nicht angeboren, sondern wird durch das sozial determinierte Bedingungsgefüge bestimmt, in das wir hineinwachsen. Die dabei gemachten Erfahrungen sind entscheidend an der Strukturierung der im Gehirn angelegten, anfangs noch sehr offenen Verschaltungen beteiligt.