Das sogenannte Basenfasten ist eine Entlastungs- und Reduktionskur, bei der ausschließlich als basisch eingestufte Lebensmittel gegessen werden. Die Kur wird mit verschiedenen Begleitmethoden des Buchinger-Fastens kombiniert.
Ob Metabolisches Syndrom, Rheuma oder Burnout – das therapeutische Fasten hat sich bei vielen komplexen Erkrankungen als wirksame und nebenwirkungsarme Methode erwiesen. Bereits nach kurzer Zeit bessern sich viele Beschwerden, die vorher jahrelang Probleme machten.
"Fasten ist so alt wie die Völker der Erde" Mit diesem Satz begann Otto Buchinger 1935 sein Buch "Das Heilfasten", mit dem er dem Fasten in der von ihm modifizierten Form zu weltweiter Verbreitung und Anerkennung verhalf. Fasten ergreift als ganzheitliche Erfahrung des Menschen in seiner Einheit aus Körper, Seele und Geist.
Eine gezielte Lebensmittelauswahl kann den Verlauf einer Multiplen Sklerose beeinflussen. Das zeigen Erfahrungen naturheilkundlicher Ernährungskonzepte sowie zahlreiche Studien. Betroffene sollten daher die Möglichkeiten der Ernährungstherapie nutzen, um die konventionelle Behandlung sinnvoll zu ergänzen.
kein Muskelabbau durch richtiges Fasten
Forschungsergebnisse bestätigen, was Fastenärzte seit Langem beobachten
Fasten unterscheidet sich in vieler Hinsicht vom Hungern
oder einer Nulldiät. Während des Fastens finden einige
sinnvolle Veränderungen im Stoffwechsel statt. Damit kann
unser Körper seine Nährstoffspeicher bestens als Energiequelle
nutzen.
Es ist ein Krankheitsbild mit hundert Gesichtern. Fast jeder zehnte Erwachsene leidet an den Symptomen einer rheumatischen Erkrankung. Eine Rheumadiät gibt es nicht. Doch lässt sich mit einer bewussten Auswahl von Lebensmitteln die Aktivität der Krankheit beeinflussen und Schmerzen lindern.
Fasten ist der bewusste, freiwillige (im Gegensatz zum Hungern) Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit. Es ist eine Ernährung von innen. Fasten reinigt und regeneriert. Fasten erfordert ein individuelles Maß an körperlicher Bewegung und ausreichend Ruhe. Beim richtig durchgeführten Fasten besteht kein Hunger und die volle körperliche und geistige Leistungsfähigkeit bleibt erhalten.
Mehr als die Hälfte der Deutschen ist zu dick. Übergewicht und dessen Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Herz- und Kreislauferkrankungen erzeugen ungeheure Kosten im Gesundheitswesen. Dennoch wird eine der wirkungsvollsten Methoden gegen Übergewicht - das Fasten - in den Medien immer wieder als schädlich gerügt. Dabei zeigen Studien, dass Fasten zur Normalisierung des Körpergewichts beiträgt - und zwar langfristig.
Fasten ist keine Diät zur Gewichtsreduktion. Dennoch purzeln während des freiwilligen Nahrungsverzichts die Pfunde. Von diesem angenehmen Nebeneffekt profitieren vor allem Übergewichtige, die regelmäßig fasten. Sie verlieren nicht nur an Gewicht, sondern gewinnen einen neuen Lebensstil.
Viele Menschen halten ihr Normalgewicht oder wirken einer Tendenz zum Übergewicht durch regelmäßiges fachkundig geleitetes Fasten entgegen. Allerdings kann eine Gewichtsreduktion mit Fasten alleine nicht dauerhaft erreicht werden, wenn nicht gleichzeitig eine langfristige Veränderung des Lebensstils (Ernährung, Bewegung usw.) erfolgt. Gerade dies kann eine Fastenkur bewirken, denn das ist die Stärke des Fastens.
In den letzten Jahren haben Wissenschaftler verschiedene Mechanismen erforscht, die dem Altern zugrunde liegen. Dabei zeigte sich, dass sich viele Alterserscheinungen durch unsere Lebensweise positiv beeinflussen lassen. Regelmäßiges Fasten kann hierbei wesentliche Effekte erzielen.
Der Alterungsprozess, welcher bereits ab Mitte des 20. Lebensjahres beginnt, zeichnet sich durch verschiedene Veränderungen an allen Körpergeweben aus, welche zunächst zu einer Funktionseinschränkung und letztlich zur Zellzerstörung führen.
Vortrag auf der UGB-Drei-Länder-Tagung, 08.-09.09.2006, Überlingen am Bodensee
Rheuma ist eine schmerzhafte Erkrankung, die oft mit starken Medikamenten bekämpft werden muss. Überraschend gute Erfolge bringt zeitweiliges Fasten. Studien belegen, dass Rheumapatienten während und nach der Nahrungspause längerfristig weniger Gelenkbeschwerden und weniger Schmerzen haben.
Unter der Frage "Ist Fasten zur Gewichtsreduktion geeignet?" hat die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) wiederholt positiv Stellung zum Fasten genommen.
Während einer Hungerperiode, wie sie beispielsweise eine Reduktionsdiät darstellt, greift der Organismus auf seine Energiereserven zurück und verringert den Grundumsatz (Ruheenergieumsatz). Als Erstes werden schnell verfügbare Kohlenhydrate und gespeichertes Glycogen verbraucht. Bei der Energiebereitstellung aus Glycogen wird außerdem Körperprotein, insbesondere Muskelprotein verbraucht.
Naturheilärzte und Schulmediziner streiten seit Jahrzehnten, ob zu viel Säure im Körper die Ursache von Osteoporose, Rheuma und vielen weiteren Stoffwechselproblemen ist. Die Hinweise verdichten sich, dass ein Zusammenhang besteht.
Im Fasten schaltet der Körper auf Sparflamme. Er mobilisiert Fettreserven und scheidet verstärkt Stoffwechselendprodukte aus. Mit einfachen Mitteln können Sie diese Prozesse unterstützen und Fastenflauten vorbeugen.
Immer wieder warnen selbst ernannte Experten vor einem Eiweißverlust und dem Abbau von Körper- und Herzmuskulatur während des Fastens. Die Fastenärztin Dr. Françoise Wilhemi de Toledo, Vorsitzende der Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung, ist anderer Meinung: Sie hält den geringen Eiweißverbrauch – richtiger als Verlust – im Fasten für physiologisch und reversibel. Unter medizinischer Leitung wirkt sich das Heilfasten außerdem positiv auf verschiedene Erkrankungen aus. Nachteile sind bis heute nicht belegbar.
In den Industrienationen wird nicht nur zu viel Fett, sondern auch zu viel Protein gegessen. Obwohl es Hinweise dafür gibt, dass eine proteinreiche Ernährung die Gesundheit schädigt, sind die Auswirkungen bislang kaum erforscht.
Ständig kursieren in der Presse plakative Meldungen, die Angst vor dem Fasten verbreiteten. Reißerisch wird behauptet, "Heilfasten kann mit dem Tode enden", "Für den Körper ist Fasten existenzbedrohend" oder "Fasten macht dick".
Mit einer Fastenkur und einem Eiweißdrink will der Frankfurter Arzt Dr. Dieter Markert überflüssige Pfunde zum Schmelzen bringen. Steckt wirklich mehr hinter dem "sensationellen Turboprogramm" oder handelt es sich nur um eine weitere Wunderdiät mit unhaltbaren Versprechungen?
Früher galt Gicht als eine Erkrankung der Reichen und Adeligen. Durch zunehmenden Wohlstand und ungünstige Ernährungsweisen ist sie heute in allen Bevölkerungsschichten verbreitet. Wenn Betroffene sich überwiegend vegetarisch ernähren und kaum Alkohol trinken, lassen sich schmerzhafte Gichtanfälle vermeiden.
Wenn Sie Ihrem Körper und Ihrer Seele etwas Gutes tun und einmal so richtig aus dem Alltag aussteigen möchten, dann sollten Sie es mit Fasten probieren. Wer fastet, macht die faszinierende Erfahrung, wie gut man aus sich selbst heraus leben kann. Das schafft neues Selbstvertrauen, motiviert zu neuen Lebenswegen und steigert das körperliche Wohlbefinden.
Wichtiger und schwieriger als das eigentliche Fasten sind Fastenbrechen und die Aufbautage. Deshalb sollte dieser Übergang langsam, behutsam und schrittweise erfolgen.
Der Mensch ist ein soziales Wesen, und sein Gehirn ist in besonderer Weise an die Erfordernisse des sozialen Zusammenlebens angepaßt: Fast alles, was wir mit diesem Organ machen, was wir also wahrnehmen, wie wir diese Wahrnehmungen bewerten, was wir Fühlen und Denken und, nicht zuletzt, wie wir handeln, ist nicht angeboren, sondern wird durch das sozial determinierte Bedingungsgefüge bestimmt, in das wir hineinwachsen. Die dabei gemachten Erfahrungen sind entscheidend an der Strukturierung der im Gehirn angelegten, anfangs noch sehr offenen Verschaltungen beteiligt.
Bewegungs- und Entspannungsübungen sind elementare Bausteine jedes Fastens: als aktive fastenunterstützende Maßnahmen sowie als Selbsthilfemittel bei Befindlichkeitsstörungen.
Fasten ist eine physiologische Fähigkeit von Menschen und Tieren, die als Adaptation zu den jahreszeitbedingten Schwankungen im Nahrungsangebot gesehen werden muß. Diese Zeiten der Entspeicherung, wo Menschen und Tiere von ihren Energiereserven leben, können in der Naturheilkunde genauso wie essen, sich bewegen, schlafen, atmen, therapeutisch eingesetzt werden.
Fasten kann beim Abnehmen helfen. Es schult das Essverhaten und hilft, einen gesunden Lebensstil zu finden.
In weniger als 50 Jahren hat sich in den Industrieländern die fettmachende Triade durchgesetzt:
- Überangebot an genüßlicher Nahrung, besonders fett und kalorienreich, zudem leicht verfügbar
- Mangelnde Muskelarbeit und hohe Streßexposition
- Geheizte Häuser
Wer gesund sein will, braucht ein ausgeglichenes Immunsystem. Mit Heilfasten lassen sich sowohl eine geschwächte Abwehr aufpäppeln als auch allergische Reaktionen normalisieren. Viele Fastenärzte berichten von den Erfolgen des vorübergehenden Nahrungsverzichts.
Modesta Bersin ist UGB-Gesundheits-Trainerin und hat 1997 die Ausbildung als Fastenleiterin abgeschlossen. Die selbständige UGB-Partnerin berichtet von ihren Erfahrungen mit dem im Frühjahr vorgestellten UGB-Fasten-Programm.
Fasten ist nicht hungern und mehr als abnehmen. Fasten ist der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung für eine begrenzte Zeit, der von Bewegung, Entspannung und geistiger Regeneration begleitet wird. Aus den ursprünglich religiösen Wurzeln des Fastens ist mittlerweile eine breite Bewegung geworden. Viele fasten heute wieder im Urlaub, im Alltag oder in Kliniken.
Fasten bietet die Chance, sich auf sich selbst und die eigene Lebensweise zu besinnen. Mit leerem Magen werden die inneren Kräfte wieder deutlicher wahrgenommen. Der Fastende kommt zu Erkenntnissen und Lösungen, die ihm neue Kraft für das tägliche Leben geben.
Fasten, hatte man mir erzählt, sei etwas besonderes, etwas für die Seele und den Geist. Es hätte wenig zu tun mit der - allerdings angenehmen - Begleiterscheinung des Abnehmens. Fasten sei eine innere Reinigung und käme einer Weltanschauung nahe.
Beim Fasten wird nicht nur reichlich Wasser und Tee getrunken, sondern es werden je nach Methode verschiedene Ergänzungen gegeben. Sie reichen von Säften und Gemüsebrühe über Brötchen bis hin zu Wein. Bei richtiger Anwendung können sie den Fastenprozeß positiv unterstützen.
Wird für eine begrenzte Zeit auf Nahrung verzichtet, können sich zahlreiche Stoffwechselstörungen wieder normalisieren. Zudem hat das Immunsystem Gelegenheit, sich zu regenerieren. Heilfasten hat sich daher sowohl bei den sogenannten Zivilisationskrankheiten als auch bei vielen chronischen Entzündungen und immunologischen Entgleisungen wie Rheuma und Allergien als interdisziplinäreTherapie bewährt.
Viele Menschen nutzen die Fastenzeit, um ihre Ernährungs- und Lebensweise zu überdenken. Ohne Essen fühlen sie sich leicht und fit und wollen auch nach dem Fasten etwas für ihr Wohlbefinden tun. Fasten ist daher ein idealer Einstieg in eine gesündere Ernährung.
Wer gesund sein will, braucht ein ausgeglichenes Immunsystem. Mit Fasten lassen sich sowohl eine geschwächte Abwehr aufpäppeln als auch allergische Reaktionen normalisieren. Viele Fastenärzte berichten von den Erfolgen des vorübergehenden Nahrungsverzichts.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Rheuma und andere chronische Erkrankungen machen oft einen Klinikaufenthalt nötig. Immer mehr Patienten wünschen sich eine naturheilkundliche Behandlung, vor allem wenn die Schulmedizin keinen Erfolg bringt. Ein umfassendes naturheilkundliches Angebot haben jedoch erst wenige Kliniken.