Während einer Hungerperiode, wie sie beispielsweise eine Reduktionsdiät darstellt, greift der Organismus auf seine Energiereserven zurück und verringert den Grundumsatz (Ruheenergieumsatz). Als Erstes werden schnell verfügbare Kohlenhydrate und gespeichertes Glycogen verbraucht. Bei der Energiebereitstellung aus Glycogen wird außerdem Körperprotein, insbesondere Muskelprotein verbraucht.
Wichtiger und schwieriger als das eigentliche Fasten sind Fastenbrechen und die Aufbautage. Deshalb sollte dieser Übergang langsam, behutsam und schrittweise erfolgen.
Der Mensch ist ein soziales Wesen, und sein Gehirn ist in besonderer Weise an die Erfordernisse des sozialen Zusammenlebens angepaßt: Fast alles, was wir mit diesem Organ machen, was wir also wahrnehmen, wie wir diese Wahrnehmungen bewerten, was wir Fühlen und Denken und, nicht zuletzt, wie wir handeln, ist nicht angeboren, sondern wird durch das sozial determinierte Bedingungsgefüge bestimmt, in das wir hineinwachsen. Die dabei gemachten Erfahrungen sind entscheidend an der Strukturierung der im Gehirn angelegten, anfangs noch sehr offenen Verschaltungen beteiligt.