Wer viel Obst und Gemüse isst, beugt Krebserkrankungen vor – oder etwa nicht? Erste Teilergebnisse einer großen europäischen Studie scheinen die Schutzwirkung der pflanzlichen Kost in Frage zu stellen. Schaut man sich die wissenschaftlichen Daten genauer an, kommt man allerdings zu einem anderen Ergebnis.
Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Krebstherapie. Sie kann Krebs nicht heilen, aber den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen.
Brokkoli ist besonders für seine Gehalte an Carotinoiden und Glucosinolaten bekannt, die beide eine krebshemmende Wirkung zeigen. Doch Brokkoli ist nicht gleich Brokkoli. Kräftig grüne Sorten wie "Emperor" weisen wesentlich höhere Gehalte an den Carotinoiden Lutein und Beta-Carotin sowie an Chlorophyll a und b auf als die graugrüne Sorte "Marathon" und der violette "Viola". Drei Wissenschaftlerinnen des Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau in Großbeeren untersuchten, inwieweit Sorte, Witterung und Düngung die Menge an bioaktiven Substanzen beeinflussen.
Britische Wissenschaftler haben sieben Ernährungsregeln aufgestellt, die dazu beitragen sollen, einer Krebserkrankung vorzubeugen. Sie sind das Ergebnis einer Auswertung von zwei großen, weltweiten Literaturstudien: