Nennenswerte Mengen an Vitamin B12 finden sich nur in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Milch und Eiern. Pflanzliche Lebensmittel können Spuren des Vitamins enthalten, oft aber zusammen mit für den Menschen unwirksamen Analoga.
Zahlreiche Gründe sprechen für eine Ernährung ohne tierische Produkte: Tierethik, Klimaschutz und Welternährung sind nur einige davon. Auch aus gesundheitlicher Sicht hat eine vegane Ernährung viele Vorteile – vorausgesetzt, sie wird richtig zusammengestellt.
In Asien stehen sie schon seit Jahrtausenden auf dem Speiseplan. Hierzulande verzehren wir Algen bislang eher selten. Doch in Sushi, Nahrungsergänzungen und als Zusatz in verarbeiteten Lebensmitteln findet sich das grüne Meeresgemüse immer häufiger.
Vitamin B12 ist praktisch ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten. Deshalb gilt das Vitamin als kritischer Nährstoff bei veganer Ernährung. Wesentlich häufiger als bisher angenommen gibt es aber auch Risikogruppen, die trotz Fleischverzehr unterversorgt sind.
Als Urnahrung, Wunderwaffe der Natur und grünes Manna wird die blaugrüne Süßwasseralge angepriesen. Schulmediziner halten jedoch wenig von dem eiweißreichen Nahrungsergänzungsmittel. Was steckt tatsächlich in den kleinen Pillen und Pülverchen?
Algen sind außerordentlich nährstoffreich und übertreffen in punkto Vitamin- und Mineral- stoffgehalt viele pflanzliche Landbewohner. Ist es sinnvoll, die Wasserpflanzen verstärkt als Lebensmittel auf den Tisch zu bringen?