Die intensive Landwirtschaft spült tausende Tonnen Pestizide ins Grundwasser. Zahlreiche Substanzen aus der Chemieindustrie und Rückstände von Arzneimitteln finden sich im globalen Wasserkreislauf wieder. Über die hormonellen Wirkungen der giftigen Stoffe wissen Wissenschaftler noch recht wenig.
Wer reichlich Obst und Gemüse isst, stärkt seine Gesundheit. Doch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln trüben zunehmend den Genuss. Immer wieder gelangt unzulässig hoch belastete Ware in den Handel.
Die Agrarwende bedeutet viel mehr, als nur den Ökolandbau auf einen Anteil von 20 Prozent zu steigern. Denn unterschiedliche Interessen bestehen nicht allein zwischen konventionellen und Bio-Bauern. Tief sind vor allem die Gräben zwischen kleinbäuerlichen Betrieben und der Agrarindustrie.