Sie sehen aus wie Wasser, bestehen hauptsächlich aus Wasser, tragen aber meist eine Frucht und einen wohlklingenden Namen auf dem Etikett. Sogenannte Near Water - also "Fast wie Wasser" - Getränke füllen ganze Supermarktregale und die Kassen der Anbieter.
Das Schwermetall Uran schädigt in größeren Mengen Nieren, Leber, Lunge und Zellen. Die meisten Mineralwässer enthalten nur sehr geringe Mengen, von denen noch unklar ist, ob sie gesundheitsschädlich sind.
Wer vermutet, dass in seinem Haus Bleirohre verlegt sind, kann sein Leitungswasser testen lassen oder sich auch bei seinem Vermieter und den zuständigen Wasserwerken über das Material der verlegten Leitungen erkundigen. Bleirohre erkennt man auch daran, dass sie grau und oft etwas gebogen sind, sie lassen sich leicht einritzen und klingen dumpf beim Klopftest mit einem Schraubenzieher. Werden Bleirohre festgestellt, müssen diese von den jeweiligen Wohnungs- bzw. Hauseigentümern ausgetauscht werden.
Die intensive Landwirtschaft spült tausende Tonnen Pestizide ins Grundwasser. Zahlreiche Substanzen aus der Chemieindustrie und Rückstände von Arzneimitteln finden sich im globalen Wasserkreislauf wieder. Über die hormonellen Wirkungen der giftigen Stoffe wissen Wissenschaftler noch recht wenig.
Ohne Wasser kein Leben. Daran besteht kein Zweifel. Doch was hat es mit verwirbeltem, vitalisiertem oder gar lebendem Wasser auf sich? Und hat Wasser ein Gedächtnis, wie einer der Kernsätze der neuen Wasserphilosophie lautet?
Zur Aufrechterhaltung nahezu aller Lebens- und Stoffwechselfunktionen ist der menschliche Organismus auf die regelmäßige Zufuhr von Wasser angewiesen.
Der Beitrag des Sauerstoffwassers zur Sauerstoffversorgung des Organismus ist im Verhältnis zum eingeatmeten Sauerstoff nur minimal.
Die von den Herstellern versprochenen Wirkungen wie eine Steigerung der Leistungsfähigkeit, Förderung des Stoffwechsels, insbesondere der Fettverbrennung sowie Linderung von Erkrankungen u.a. des Atmungsapparates und Kreislaufsystems sind daher unwahrscheinlich und nicht durch neutrale Studien belegt.
Mineralwasser ist in die Schlagzeilen geraten. Mehr als 500 Milli-Becquerel des radioaktiven Radium-226 wurden in einigen handelsüblichen Marken nachgewiesen. Die Experten streiten, ob eine Gefahr für die Gesundheit zu befürchten ist.
Nach derzeitigem Kenntnisstand gehen Substanzen aus PET-Flaschen nur in gesundheitlich unbedenklichen Mengen in das Getränk über. Allerdings kann sich der Geschmack verändern, wenn sich Verbindungen aus dem Plastik lösen. In ökologischen Bilanzstudien schneiden PET-Mehrwegflaschen besser ab als solche aus Glas.