Bislang gilt ein Anteil von über 50 Prozent Kohlenhydraten an der Gesamtenergiezufuhr als optimal. Diese Grenze gerät jedoch zunehmend in Diskussion, denn insbesondere Anhänger der Low-Carb- und Glyx-Diäten halten eine geringere Kohlenhydratzufuhr für sinnvoll. Um die Bedeutung der Kohlenhydrate für die Gesundheit des Menschen zu überprüfen, haben Wissenschaftler der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) die aktuelle wissenschaftliche Literatur ausgewertet und zu einer Leitlinie zusammengefasst.
Schlank im Schlaf - das würden viele gerne werden. In seinem Diätbuch-Bestseller empfiehlt Dr. med. Detlef Pape morgens, mittags und abends einen speziellen Nährstoffmix, der die Fettverbrennung über Nacht fördern soll. Doch ob das Prinzip der Insulin-Trennkost wirklich funktioniert, ist wissenschaftlich nicht erwiesen.
Fasten ist keine Diät zur Gewichtsreduktion. Dennoch purzeln während des freiwilligen Nahrungsverzichts die Pfunde. Von diesem angenehmen Nebeneffekt profitieren vor allem Übergewichtige, die regelmäßig fasten. Sie verlieren nicht nur an Gewicht, sondern gewinnen einen neuen Lebensstil.
Übergewichtige Kinder, die abnehmen sollen, brauchen viel Unterstützung. Deshalb gibt es zahlreiche Programme, die sich extra an diese Zielgruppe wenden.
Wer Gewicht reduzieren will, muss mehr Kalorien verbrauchen, als er zu sich nimmt. Ein Verzicht auf Kohlenhydrate zum Abendbrot scheint allenfalls kurzfristig Erfolg beim Abnehmen zu bringen.
"Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!" Nicht zuletzt dieser Werbeslogan ist dafür verantwortlich, dass Apotheker ein fast unerschütterliches Vertrauen genießen. Doch der weiße Kittel schützt nicht vor Eigennutz. Einer unabhängigen Beratung steht der Verkauf von Produkten im Weg.
Seit Jahrzehnten empfehlen Ernährungswissenschaftler fettarmes Essen, um Übergewicht und Diabetes vorzubeugen. Mehr als 30 Energieprozent soll der Fettanteil des täglichen Speiseplans nicht betragen. Kohlenhydrate gelten dagegen als ideal, um das Gewicht zu halten und sollen mindestens die Hälfte der Nahrungsenergie ausmachen.
Low-carb- und Glyx-Diäten sollen stärker sättigen und den Fettabbau ankurbeln. Das versprechen jedenfalls diverse Ratgeber zum Abnehmen. In Langzeitstudien verlieren die Teilnehmer mit den Trenddiäten jedoch nicht mehr Gewicht als bei einer klassischen fettreduzierten Kost.
Diäten, die sich am glykämischen Index orientieren, waren in den vergangenen Jahren die Renner auf dem Buchmarkt. Mit den kohlenhydratarmen Ernährungsplänen lassen sich zwar kurzfristig überflüssige Pfunde abspecken. Ob sie als dauerhafte Kost geeignet sind, ist jedoch fraglich.
Als neue Welle schwappen kohlenhydratarme Diäten aus den USA zu uns nach Europa. Diesem Trend folgen die neuesten Low-carb-Produkte / Kreationen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Schlemmen ohne Kalorienzählen und gleichzeitig Abnehmen, was steckt hinter diesem Versprechen?
Mit einer Fastenkur und einem Eiweißdrink will der Frankfurter Arzt Dr. Dieter Markert überflüssige Pfunde zum Schmelzen bringen. Steckt wirklich mehr hinter dem "sensationellen Turboprogramm" oder handelt es sich nur um eine weitere Wunderdiät mit unhaltbaren Versprechungen?
"Ihre Blutgruppe bestimmt Ihre Ernährung und Lebensweise." Diese Botschaft verbreitet der US-amerikanische Naturheilmediziner Dr. med. D´Adamo weltweit. Seine Bücher haben sich zum Verkaufsschlager entwickelt, obwohl hinter seinen abenteuerlichen Theorien zur Blutgruppendiät kaum haltbare Behauptungen stehen.
Fasten kann beim Abnehmen helfen. Es schult das Essverhaten und hilft, einen gesunden Lebensstil zu finden.
In weniger als 50 Jahren hat sich in den Industrieländern die fettmachende Triade durchgesetzt:
- Überangebot an genüßlicher Nahrung, besonders fett und kalorienreich, zudem leicht verfügbar
- Mangelnde Muskelarbeit und hohe Streßexposition
- Geheizte Häuser
Sport und Sportmedizin besitzen für unsere Gesellschaft die wichtige Aufgabe, die Prävention chronisch degenerativer Erkrankungen voranzutreiben, um darüber die mit hohen Kosten verbundene Morbidität im späten Erwachsenenalter zu begrenzen. Unabhängig vom Lebensalter sollte so mit angebotenen Aktivprogrammen das Ziel verknüpft sein, den Lebensstil bei Verbesserung der körperlichen und metabolischen Fitneß in Richtung auf eine gesunde, d. h. risikoarme Lebensweise zu verändern.
Kalorienzählen, auf Fettes und Süßes verzichten, regelmäßig trainieren und den Körper in Form bringen, so heißen die Zauberformeln zur Manipulation der eigenen Figur. Doch der Weg zum Optimalkörper, gepflastert mit unrealistischen Versprechungen aus der Werbung, ist dornig und oft erfolglos. Warum wollen Frauen und mittlerweile auch immer mehr Männer so aussehen, wie es dem allgemein anerkannten Schönheits- und Schlankheitsideal entspricht?
50 Prozent aller Frauen und 25 Prozent aller Männer haben schon einmal eine Diät gemacht, um ihr Gewicht zu reduzieren - das ergab eine Umfrage von 1989. Welche Erfahrungen Abnehmwillige beim Abspecken gemacht haben, wollten wir von Frauen und Männern verschiedener Altersklassen wissen. Bei ihrer Diät hatten die Befragten anfänglich schnell Erfolg, doch bei vielen zeigte die Waage nach einer Weile wieder soviel an wie zuvor. Lust am Essen und zu wenig Bewegung sind die Hauptgründe, warum sich die überflüssigen Pfunde immer wieder ansammeln.
Schlank, selbstbewußt und aktiv sein möchten viele. Zahlreiche Anbieter von Diäten nutzen diesen Wunsch aus und versprechen Gewichtsverlust in wenigen Tagen. Wer einige Zeit streng nach Plan ißt und eifrig Kalorien zählt, nimmt zwar schnell ab, doch nach der Diät essen viele wieder wie zuvor und der Körper nimmt Pfund für Pfund zu. Wer wirklich etwas für sich und seinen Körper tun möchte, sollte die Sache selbst in die Hand nehmen und sein Leben bewußt und aktiv gestalten. Dabei kann die Vollwert-Ernährung helfen.