In Asien stehen sie schon seit Jahrtausenden auf dem Speiseplan. Hierzulande verzehren wir Algen bislang eher selten. Doch in Sushi, Nahrungsergänzungen und als Zusatz in verarbeiteten Lebensmitteln findet sich das grüne Meeresgemüse immer häufiger.
Das wasserlösliche Vitamin ist für die Erhaltung von Blutzellen, Nervengewebe, Talgdrüsen, Haut und Haaren unentbehrlich. Da Biotin in vielen Lebensmitteln vorkommt, sind die meisten Menschen gut mit dem Vitamin versorgt.
Eltern sind schnell besorgt, wenn ihr Kind vermeintlich zu wenig Obst und Gemüse isst. Der Griff zu vitaminierten Lebensmitteln oder Supplementen erscheint vielfach als einfache Lösung. Doch die oft speziell als Lebensmittel für Kinder angepriesenen Produkte und Nährstoffpräparate sind alles andere als sinnvoll.
Der Wunsch nach ewiger Jugend ist beileibe keine Erscheinung der Neuzeit. Neu ist allerdings, dass die Werbung für derartige Mittel heutzutage vermittelt, dass man sich geradezu schämen muss, alt zu sein. Denn jeder hat ja die Chance zum Jungbleiben. Doch Anti-Aging-Mittel können das Altern nicht aufhalten.
Schon heute reichert die Lebensmittelindustrie Müslimischungen, Fertigsuppen oder Speisesalz mit Folsäure an. Experten diskutieren, ob das Mangelvitamin künftig auch Mehl und Brot gesetzlich beigemischt werden soll. Die Verbraucherzentralen sehen das kritisch.
Glaubt man der Werbung beleben sie Körper und Seele, schützen vor Krankheiten, machen uns aktiver, fitter und gesünder. Grassäfte mit Chlorophyll sollen uns verjüngen, Q10-Kapseln versprechen ein längeres Leben und Carnitindrinks verhelfen uns angeblich zu einer schlanken Figur. Doch die Präparate, die auf so genannte Pseudovitamine setzen, nutzen meist nur dem Profit der Hersteller.
Gesund und fit bis ins hohe Alter will jeder gerne sein. Doch ob dafür zusätzliche Mineralstoffe nötig sind, scheint fraglich. Ein Überangebot schadet sogar mehr, als es nutzt.
Es steckt ganz unscheinbar in Brot, Wurst und Suppe - seit es Jodsalz gibt, haben immer weniger Deutsche einen Kropf. Doch die zunehmende Jodierung von Lebensmitteln wirft neue Probleme auf.
Auf fast 500 Seiten durchleuchtet der Ernährungsbericht 2004 die Essgewohnheiten der Bundesbürger. Danach lassen sich die Deutschen Gemüse- und Obstprodukte immer häufiger schmecken. Gleichzeitig ernähren sie sich aber weiterhin zu fett und naschen zu viel Süßes.
"Heilgeschenk der Natur" und "hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel" - so preisen verschiedene Hersteller seit einiger Zeit Braunhirse an. Die wertvolle Kombination der Inhaltstoffe soll bei Arthrose, Karies, Haarausfall und vielen anderen Beschwerden helfen.
Als Urnahrung, Wunderwaffe der Natur und grünes Manna wird die blaugrüne Süßwasseralge angepriesen. Schulmediziner halten jedoch wenig von dem eiweißreichen Nahrungsergänzungsmittel. Was steckt tatsächlich in den kleinen Pillen und Pülverchen?
Proteinhaltige Aufbaupräparate sind unter Sportlern der Renner. Nicht nur Profis, sondern vor allem ambitionierte Freizeitsportler wie Bodybuilder oder Triathleten greifen häufig zu den Pulvern und Drinks. Dabei reicht das Protein aus unseren Lebensmitteln selbst bei vegetarischer Kost für Höchstleistungen aus.
Längst sind nicht mehr nur Calcium, Magnesium oder Eisen als Nahrungsergänzung gefragt. Auch Zink ist in Mode gekommen. Wer gestresst ist, zu Infekten neigt oder intensiv Sport treibt, soll seinen Körper mit Zink wieder auf Vordermann bringen können. Was ist dran an den Werbeversprechen?
Saft aus Getreidegräsern ist der neue Gesundheits-Hit aus den USA. Der grüne Trunk soll die Lebensenergie steigern, das Gewebe reinigen, die Haut straffen und die Abwehrkräfte stärken. Reformhäuser und Bioläden, vor allem aber Anbieter im Internet vertreiben den nährstoffreichen Extrakt in Form von Tabletten oder Pulver.
Benötigen wir heute mehr Nährstoffe als früher, oder reicht es aus, nährstoffreiche Lebensmittel zu essen? Wir fragten den Ernährungswissenschaftler Dr. Andreas Hahn, was er von Vitamintabletten und Mineralstoffpräparaten hält.
Gesundheit, Schönheit und Vitalität versprechen die Hersteller von Vitamintabletten und Mineralstoffdragees. Das Angebot auf diesem zweifelhaften Gesundheitsmarkt boomt wie nie zuvor. Das heißt aber noch lange nicht, daß Nahrungsergänzungen tatsächlich notwendig sind.
Algen sind außerordentlich nährstoffreich und übertreffen in punkto Vitamin- und Mineral- stoffgehalt viele pflanzliche Landbewohner. Ist es sinnvoll, die Wasserpflanzen verstärkt als Lebensmittel auf den Tisch zu bringen?