Der Schadstoffgehalt von Lachs hängt erheblich von Fanggebiet, Alter und Fettgehalt der Fische ab. Bei Zuchtlachs ist außerdem die Art der Aufzucht entscheidend. Wer nur gelegentlich Lachs isst, braucht keine gesundheitlichen Nachteile zu befürchten.
Die Nachfrage nach Fisch steigt. Über ein Viertel der Fischproduktion stammt bereits aus Aquakulturen. Um diesen Anteil weiter zu steigern, setzt die Forschung seit den 80er Jahren auf gentechnisch veränderten Fisch. Die Folgen für die Natur sind nicht absehbar.
Was wir essen, beeinflusst unsere Stimmung. Ausgiebig Kohlenhydrate und wenig Eiweiß scheinen uns mit Stress besser umgehen zu lassen. Wer zudem reichlich Fisch isst, leidet vermutlich seltener an Depressionen.
Jod und Omega-3-Fettsäuren machen Fisch zu einem wertvollen Lebensmittel. Doch das schonungslose Ausbeuten der Fischbestände bringt die Lebensvielfalt in den Ozeanen in Gefahr.
Um den Minimalbedarf an Omega-3-Fettsäuren zu decken, reicht es aus, alpha-linolensäure-reiche pflanzliche Lebensmittel zu verzehren. Aus dieser Omega-3-Fettsäure können in geringer Menge auch die nur in Fischen und anderen Meerestieren vorkommenden Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure gebildet werden.
Histamin ist ein biogenes Amin - ein Eiweißstoff -, das in bestimmten Lebensmitteln vorkommt sowie von unserem Körper selbst produziert wird.
Der Appetit auf Fisch kann einem wirklich vergehen. Immer neue Meldungen über Schwermetalle und andere Schadstoffe in den Meerestieren verunsichern die Verbraucher.
Schadstoffe, Antibiotika und Nematoden haben Fisch in Verruf gebracht. Frisch eingekauft, richtig zubereitet und in Maßen genossen, ist das Lebensmittel aus dem Wasser dennoch ein besondererGenuß.
Perfluorierte Tenside werden unter anderem von der Textil- und Papierindustrie sowie in Flammschutz-, Schmier- und Imprägniermitteln eingesetzt. In Lebensmittel gelangen die toxischen Substanzen wahrscheinlich über verunreinigtes Trinkwasser und Dünger aus Klärschlamm.