Das Europäische Patentamt hat bereits über 600 Patente auf Pflanzen und bald 300 auf Tiere erteilt. Während internationale Agrarkonzerne von dem Eigentumsschutz profitieren, bleiben Landwirte und die armen Länder des Südens auf der Strecke.
Die Nachfrage nach Fisch steigt. Über ein Viertel der Fischproduktion stammt bereits aus Aquakulturen. Um diesen Anteil weiter zu steigern, setzt die Forschung seit den 80er Jahren auf gentechnisch veränderten Fisch. Die Folgen für die Natur sind nicht absehbar.
Eine Infektion des Menschen mit der Maul- und Klauenseuche (MKS) ist sehr selten und verläuft harmlos. Bedeutender als die gesundheitlichen Folgen sind die wirtschaftlichen Einbußen, wenn es zu einer Ausbreitung der Seuche kommt und infolge dessen ganze Tierbestände vernichtet werden müssen.