Muttermilch ist die beste Nahrung für einen Säugling und reicht bis zum 4.-6. Lebensmonat als alleinige Nährstoff- und Energiequelle aus. Wenn das Gewicht des Säuglings gleichmäßig und kontinuierlich zunimmt, ist eine Zufütterung generell nicht notwendig.
Eltern sind schnell besorgt, wenn ihr Kind vermeintlich zu wenig Obst und Gemüse isst. Der Griff zu vitaminierten Lebensmitteln oder Supplementen erscheint vielfach als einfache Lösung. Doch die oft speziell als Lebensmittel für Kinder angepriesenen Produkte und Nährstoffpräparate sind alles andere als sinnvoll.
UGB-FachberaterInnen für Säuglings- und Kinderernährung unterstützen dabei, den Nachwuchs von Anfang an richtig zu versorgen. Die Nachfrage nach kompetenter Beratung ist groß und so haben bereits fast 200 Fachkräfte die Ausbildung absolviert, um ihr Wissen an Eltern, Schulen, Kindergärten und andere mehr weiterzugeben.
Blumenkohl und Birnen sind bäh! Fast jedes Kind macht einmal die Phase durch, in der es Gemüse oder Obst verweigert. Doch was tun, wenn die Ablehnung monatelang dauert?
Nicht nur Zucker macht die Zähne kaputt. In den Blickpunkt der Zahnärzte rückt neuerdings die Zitronensäure. Sie bringt in Limos, Eistees & Co. spritzigen Geschmack. Saugen Kinder diese Getränke permanent aus Flaschen mit Saugventil, kann die Säure erhebliche Zahnschäden verursachen.
Bis 2007 sollen mit den Fördermittel des Bundes 10.000 neue Ganztagsschulen entstehen. Mittagessen wird dann auf den meisten Stundenplänen stehen. Unter der Leitung des Küchenchefs Andreas Petzold, der gleichzeitig Schulleiter der Abendrealschule ist, wird an der Sophie-und-Hans-Scholl-Schule in Wiesbaden über die "Esswerkstatt" bereits gesunde Schulverpflegung verwirklicht.
In Deutschland bekommen Säuglinge routinemäßig mit der Vitamin-D-Prophylaxe Fluoride verabreicht. Auch viele Klein- und Schulkinder schlucken Fluoridtabletten. Doch die Schwelle zur Überversorgung ist schnell erreicht.
Lebensmittel für Kinder sollten keinen Alkohol enthalten, um einer Gewöhnung an den Alkoholgeschmack und der damit verbundenen Gefahr von späterem Alkoholismus vorzubeugen.
Wer schwanger und plötzlich für ein kleines Wesen mit verantwortlich ist, macht sich meist auch Gedanken um seine Ernährung. Zu Recht, denn über die Nabelschnur ernährt die Schwangere das Ungeborene aus ihrem Blut mit. Das heißt allerdings nicht, dass Sie als Schwangere plötzlich die doppelte Menge essen müssen.
Um Kinder für eine gesunde Ernährung zu begeistern, gibt es viele Möglichkeiten. Mit ausgefallenen Ideen und den richtigen Strategien lässt sich der Nachwuchs am besten überzeugen.
Mit peppigen Verpackungen und lustigen Comicfiguren werben Frühstücksflocken, Kinderjoghurts und Süßwaren um den jungen Verbraucher. Zugesetzte Vitamine und Mineralstoffe sollen auch Eltern von den Produkten überzeugen. Mit einer gesunden Ernährung haben angereicherte Kinderlebensmittel jedoch nichts zu tun.
Süßigkeiten von morgens bis abends - davon träumen viele Kinder. Die jungen Feinschmecker zu mehr Obst und Gemüse zu motivieren ist nicht immer einfach. Mit einem offenen Erziehungsstil und gutem Vorbild erreichen Eltern am meisten - Gesunde Kinder durch gesundes Essen.