Männergesundheit: Alles Gesundheitsmuffel?

Deutsche Männer leben mit durchschnittlich fast 79 Jahren so lange wie noch nie. Sie ernähren sich immer bewusster, rauchen weniger und sind im Sport in der Überzahl. Doch laut vorherrschender Meinung sind sie vorsorgescheu, risikofreudig und genusssüchtig. Stimmt das?

Bis in die 1980er-Jahre zeichneten eine stattliche (Bauch-)Erscheinung, sitzende Lebensweise und genussvolles Konsumieren von Alkohol, Nikotin und Kalorien das Inbild des erfolgreichen Mannes aus. Doch was einst Macht und Präsenz verkörperte, beschäftigt bis heute unser Gesundheitswesen. Denn folgende vier Faktoren verursachen nach Jahren bis Jahrzehnten das Metabolische Syndrom, auch als tödliches Quartett bekannt: dicker Bauch, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette und Insulinresistenz. Letztere führt geradewegs zu Diabetes mellitus als einer der bedeutendsten Krankheiten unserer Zeit. Folge: Die Gefäße verengen sich – zunächst vorläufig, dann endgültig. Herz und Gehirn werden schlechter durchblutet. Rauchen greift zudem die Atemwege an. Dies mündet meist in eines von drei Ereignissen: Herzinfarkt, Hirnschlag oder Krebs. Verständlich, dass Männer im Schnitt fast fünf Jahre kürzer leben als Frauen.

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UGBforum 6/2020
Gendermedizin: typisch Frau – typisch Mann


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