Kreatin zählt zu den am besten untersuchten und zugleich am häufigsten verwendeten Nahrungsergänzungsmitteln in der Sporternährung. Ob eine Supplementierung Sportler:innen Vorteile bringt, hängt von den individuellen Voraussetzungen, Trainingszielen und dem jeweiligen Einsatzbereich ab.
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Stress, Arbeitsbelastung und der Wunsch zur Selbstoptimierung – immer mehr Menschen greifen zu pflanzlichen oder synthetischen Substanzen, um ihre geistige Leistungsfähigkeit zu erhöhen oder ihr Gedächtnis zu verbessern. Wie steht es um den Nutzen und die Risiken des sogenannten Hirndopings?
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Unser Körper synthetisiert L-Carnitin in ausreichenden Mengen selbst. Zusätzlich nehmen wir es über die Nahrung auf. Während eine Einnahme bei einigen Erkrankungen therapeutisch sinnvoll erscheint, ist sie für Gesunde nicht zu empfehlen.
Koffein ist ein psychostimulierendes, zentralanregendes Alkaloid, das unter anderem in Kaffee, grünem und schwarzem Tee, Cola und Energydrinks enthalten ist. Als besondere Eigenschaft des Koffeins wird immer wieder seine leistungssteigernde Wirkung herausgestellt. Dabei sind allerdings auch Nebenwirkungen, wie Nervosität, Verdauungsstörungen, Herzrasen und Schwindel zu berücksichtigen.
Kreatin zählt zu den so genannten leistungsfördernden Wirkstoffen. Es soll die Energiereserven erhöhen, Energiebereitstellung verbessern, Muskelzuwachs fördern und sportbedingte Zellschäden reparieren können. Es ist freiverkäuflich erhältlich und besonders bei Bodybuildern und zunehmend auch bei Ausdauerathleten beliebt.
So genannte MCT-Fette, Fette mit Fettsäuren mittlerer Kettenlänge, sollen im Ausdauersport als zusätzliche schnell verfügbare Energiequelle dienen und so die Glykogenreserven schonen.
Eine Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit konnte jedoch nicht eindeutig bewiesen werden. Außerdem haben sich die MCT-Fette bei vielen Sportlern bereits in kleinen Mengen als schlecht verträglich erwiesen.