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Sind Induktionskochherde gesundheitlich bedenklich?

Bei Induktionsherden erzeugt eine Spule unterhalb der Glaskeramikkochplatte ein elektromagnetisches Feld, das seine Energie direkt auf den Topfboden überträgt. Das elektromagnetische Feld kann sich nur aufbauen, wenn sich genügend Eisen über der Spule befindet. Zum Kochen auf dem Induktionsherd ist daher nur Kochgeschirr aus Gußeisen, emailiertem Stahl oder Edelstahl mit hohem Eisenanteil geeignet.

Der Vorteil dieser relativ neuen Herdgeneration liegt im Vergleich zu konventionellen Elektroherden in ihrer Energieersparnis und ihrer schnellen Regulierbarkeit.

Aufgrund des elektromagnetischen Feldes, das Induktionsherde erzeugen, stehen sie in Verdacht Elektrosmog zu verursachen. Das Institut für Strahlenhygiene hat unter anderem den Einfluß auf Herzschrittmacher untersucht. Es kam zu dem Ergebnis, daß die elektromagnetischen Strahlen von Induktionsherden empfindliche elektrische Geräte wie z. B. Computer stören können, für den menschlichen Organismus jedoch unbedenklich sind.

Literatur:
Telefonische Auskunft von Prof. Bernhard, Institut für Strahlenhygiene, Neuherberg

Stand: 2002



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