Nachhaltige Ernährung: Jeder kann handeln

Angesichts zunehmender Klimakapriolen, wachsender sozialer Ungerechtigkeit und mehr Hungernden weltweit, ist Handeln angesagt. Auf globaler Ebene gestaltet sich das oft langwierig, auf lokaler Ebene kann jeder sofort etwas tun. Sich an den Empfehlungen der Vollwert-Ernährung zu orientieren und damit nachhaltig zu essen, gehört dazu.

— Zusammenfassung / Abstract —

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Globale Veränderungen brauchen Zeit. Daher ist es umso wichtiger, dass Menschen in ihrem ganz persönlichen Lebensumfeld nachhaltig aktiv werden. Die Ernährung gehört dazu. Denn was bei uns täglich auf den Teller kommt, hat weit reichende Effekte auf die Umwelt, das Klima, den Wasser- und Landverbrauch, die Welternährungslage und nicht zuletzt auf die Nutztiere in der weitgehend industrialisierten Landwirtschaft.

Diese globalen Zusammenhänge haben die Pioniere der Vollwert-Ernährung bereits vor Jahrzehnten erkannt. Ihr ganzheitlicher Ansatz bezieht neben der gesundheitlichen Dimension gleichberechtigt auch die ökologische, ökonomische und soziale Dimension mit ein. Dieser zukunftsfähige Ernährungsstil betrachtet das gesamte Ernährungssystem: von Erzeugung, Verarbeitung, Verpackung, Transport und Handel, bis hin zu Einkauf, Zubereitung und Verzehr sowie die Abfallentsorgung. Sieben einfache Grundsätze beschreiben, woran sich Verbraucher bei jedem Einkauf aufs Neue orientieren können. Die ganzheitliche Ernährungsweise setzt ganz klar auf möglichst gering verarbeitete pflanzliche Lebensmittel, ökologisch erzeugt, aus regionalem Anbau und entsprechend der Jahreszeit. Aufgrund der komplexen Zusammenhänge im Ernährungssystem kann es gelegentlich auch zu Interessenskonflikten kommen. So ist Flugware besonders klimabelastend; andererseits sichern solche Produkte die Existenz von Kleinbauern in Entwicklungsländern.

UGB-FORUM 1/2013Den kompletten Beitrag lesen im UGB-FORUM 1/2013
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Foto: R. Kneschke/Fotolia.com



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