Gestörtes Essverhalten: Zu wenig Energie im Sport

Schlank, athletisch, trainierte Muskeln: Um diesen Körperbau zu erreichen, müssen Sportler:innen diszipliniert trainieren, aber auch ihr Essen im Blick haben. Neben einseitiger Fokussierung auf bestimmte Nährstoffe kommt es in bestimmten Sportarten häufiger zu einem bedenklichen Energiedefizit. Auch das Risiko für Essstörungen ist im Leistungssport erhöht.

Eine:r von fünf Leistungssportler:innen weist ein gestörtes Essverhalten aus. Das zeigen die Daten einer systematischen Übersichtsarbeit, bei der die Teilnehmenden von ihrem Essverhalten berichteten. Damit sind sie häufiger betroffen als die Allgemeinbevölkerung. Konkret bedeutet das: 25,5 gegenüber 11,6 Prozent bei Sportlerinnen sowie 21,2 Prozent gegenüber 5,7 Prozent bei männlichen Athleten berichten von problematischem Essverhalten. Besonders gefährdet sind Sportler:innen in Gymnastiksportarten wie Kunststurnen oder Rhythmische Sportgymnastik. Hier liegt die Rate bei 41,5 Prozent ...

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Stichworte: Essstörungen, Leistungssport, RED-S, Anorexia athletica, Bulimie, sportspezifische Essstörungen


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UGBforum 2/2026
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