Standpunkt: Zu viel Zucker versalzt die Hirngesundheit

Allein 40 Prozent aller Demenzfälle und 90 Prozent aller Schlaganfälle wären vermeidbar. Dennoch steigt weltweit die Krankheitslast von neurologischen Krankheiten – verstärkte Anstrengungen in Sachen Prävention sind also dringend erforderlich. Prof. Dr. Frank Erbguth, Präsident der Deutschen Hirnstiftung, rückt den viel zu hohen Zuckerkonsum in den Fokus. Denn er schädigt die Hirngesundheit.

Schlaganfall und Demenzen sind weltweit unter den zehn häufigsten Todesursachen. Das illustriert, wie wichtig Präventionsmaßnahmen zur Gesunderhaltung des Gehirns sind. Dazu zählt ein gesunder, aktiver Lebensstil mit ausreichend Bewegung und Schlaf, aber auch die Vermeidung von schädlichen Substanzen wie Alkohol, Nikotin, anderen Drogen oder Schadstoffen. Dabei sollte Zucker als „neurotoxische“ Substanz stärkere Beachtung finden. Zwar braucht das Gehirn als Höchstleistungsorgan des Körpers Glucose, um zu funktionieren. Doch bei einer dauerhaften Erhöhung des Blutzuckerspiegels durch zu viele und zu üppige Mahlzeiten und ständiges Snacken nebenbei wird die Entstehung von neurologischen Krankheiten befeuert, allen voran auch von Demenz und Schlaganfällen. Der Zucker-Pro-Kopf-Verbrauch liegt noch immer fast doppelt so hoch, wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfohlen ...

Bild © Agentur Adverb, Berlin

Stichworte: Hirngesundheit, Gehirn, Zucker, Demenz, Schlaganfall


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UGBforum 4/2025
Besser essen – klar im Kopf


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