Besseres Fleisch aus Weidehaltung

Rinder und Lämmer, die artgemäß und extensiv gehalten werden, haben ernährungsphysiologisch gesehen eine bessere Fleischqualität als Stalltiere, die vorwiegend Heu und Getreide zu fressen bekommen. Dies liegt hauptsächlich an der Zusammensetzung des Futters.

Grünfutter enthält reichlich mehrfach ungesättigte Linolensäure, während Heu bzw. Getreidepellets vorwiegend gesättigte Palmitinsäure bzw. einfach ungesättigte Ölsäure aufweisen. Werden die Tiere auf der Weide gehalten, wo sie Grünfutter fressen können, erhöht sich der Anteil an Omega-3-Fettsäuren im Fleisch. Stehen Rinder und Lämmer dagegen das ganze Jahr im Stall, enthält ihr Fleisch insgesamt mehr gesättigte Fettsäuren und ist fettreicher.

LITERATUR:
Matthes, H.-D.; Pastushenko, V.: Einfluss der landwirtschaftlichen Produktionsweise auf den Fettsäuregehalt des Fleisches. In: Ernährungs-Umschau 9/46. Jg., S. 335-338, 1999

Quelle: UGB-Forum 6/99, S. 353


Dieser Beitrag ist dem UGB-Archiv entnommen.

Wir weisen darauf hin, dass die Inhalte durch neue wissen­schaft­liche Erkennt­nisse möglicher­weise neu bewertet werden müssen.

Außer unter Fleisch / Lebensmittelqualität finden Sie diesen Artikel auch unter den Stichworten

Artgerechte Tierhaltung Stalltiere Omega-3-Fettsäuren Fettsäuren



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