Holunder: Doppeltes Doldenglück

Die Sträucher wachsen nahezu überall: an Feldhecken, Waldrändern und in Gärten. Holunderblüten und -früchte gehören zu den klassischen Wildpflanzen der Küche. Schon früher nutzte man sie
als Heilpflanze, Lebensmittel und Farbstoff.

Zuhause am Wegesrand

Von Mai bis Juli schmücken große, cremeweiße Blütendolden den Holunderstrauch. Sie liefern reichlich Pollen und Nektar und sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, Schwebfliegen und Käfer. Ab Mitte August sind die zunächst roten, später violett-schwarzen Früchte reif. Botanisch betrachtet handelt es sich dabei nicht um Beeren, sondern um Steinfrüchte. Weltweit gibt es mehr als 20 Arten. In Mitteleuropa ist vor allem der Sambucus nigra – der Schwarze Holunder – verbreitet. Als Kultur werden in Deutschland nur wenige hundert Hektar angebaut. Für den Eigenbedarf gibt es genügend wildwachsenden Holunder ...

Bild © scis65/Depositphotos.com

Stichworte: Holunder, Holunderblüten, Anthocyane, Sambunigrin


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UGBforum 2/2026
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