Das ACT-Modell: Annehmen und Akzeptieren lernen
Belastende Gedanken, Gefühle und Symptome lassen sich nicht immer ändern oder wegschieben. Statt dagegen anzukämpfen, ist es hilfreich, sie wahrzunehmen und zu akzeptieren. Das ist vereinfacht ausgedrückt das Ziel der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT): schwierige Zustände aushalten, flexibel bleiben und trotzdem authentisch zu leben.
Das ACT-Modell kommt aus der Psychotherapie und wurde in den 1980er Jahren von dem Psychologen Steven C. Hayes entwickelt. Es gehört zur Familie der kognitiven Verhaltenstherapien und zeichnet sich durch die Betonung von Achtsamkeit, Akzeptanz und authentischer Werteorientierung aus. Das heißt, das eigene Handeln wird präsenter und stimmiger, Entscheidungen bewusster und zufriedenstellender. Bei dieser Form der Therapie geht es anders als zum Beispiel bei einer Psychoanalyse nicht primär um die Vergangenheit. Vielmehr setzt sie an konkreten Problemen des Ratsuchenden an und versucht, Lösungen zu finden. Mittlerweile haben zahlreiche Studien die Wirksamkeit dieses Ansatzes bestätigt ...Bild © VectorMine/stock.adobe.com
Stichworte: ACT-Modell, Akzeptanz, Persönlichkeitsbildung, Selbstwahrnehmung
Den vollständigen Beitrag lesen Sie in: UGBforum 6/2025
Potenzial entdecken – persönlich wachsen
Heft kaufen

