Wenn Riechen und Schmecken gestört sind

Jeder fünfte Erwachsene in Deutschland leidet unter einem eingeschränkten Geruchssinn. Ein gestörter Schmecksinn tritt deutlich seltener auf. Um den Genuss beim Essen zu erhalten, gibt es zum Glück Hilfe für Betroffene.

Riechen und Schmecken gehören zu den „chemischen Sinnen“, sprich zur Chemosensorik. Die Wahrnehmung beginnt mit Molekülen, die von den Dingen um uns herum freigesetzt werden. Diese Moleküle aktivieren Sinneszellen oder spezielle Nervenzellen im Mund und in der Nase. Diese wiederum übermitteln Signale an das Gehirn, wo letztlich Schmeck- und Riecheindrücke wahrgenommen und erkannt werden. Riechzellen (olfaktorische Sinneszellen) lassen sich durch Gerüche aktivieren – zum Beispiel durch den Geruch von frischem Brot, Rosenduft oder Schweißgeruch. Sie liegen überwiegend geschützt in einem kleinen Gebiet tief in der Nase, am Nasendach, zwischen den Augäpfeln. Von dort werden die Signale über die Fasern des Riechnerven (Nervus olfactorius) direkt an das Gehirn weitergeleitet ...

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Stichworte: Schmecken, Riechstörung, Schmeckstörung, Geruch, Geschmack, Geruchssinn, Riechsinn, Sinneszellen, Anosmie, Ageusie, Hyposmie, Hypogeusie, Sensorik


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UGBforum 4/2019
Gut essen mit Handicap


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