Gestörte Regulation: Gehirn beeinflusst Adipositas
Trotz jahrzehntelanger Präventionsbemühungen erhöht sich die Zahl der Menschen mit Adipositas weiter. Nicht weil die Eigenver-
antwortung versagt. Vielmehr handelt es sich um eine gestörte Gehirn-Körper-Kommunikation – einem komplexen Zusammenspiel aus fehlerhaften Regelkreisen, Fehlregulation des Belohnungs-
systems und einer Umwelt, die diese Störungen aktiv verstärkt.
Rund 24 Prozent der Erwachsenen in Deutschland gelten nach aktuellen Daten als adipös mit einem Body Mass Index von über 30 (BMI in kg/m²). Tendenz steigend. Daran beteiligt ist eine gestörte Appetitregulation: Der Hypothalamus als Teil des Zwischenhirns fungiert als zentrale Schaltstelle des Energiegleichgewichts. Über Signale aus Fettgewebe, Magen-Darm-Trakt, Bauchspeicheldrüse und peripherem Nervensystem integriert er Informationen über aktuelle Energiereserven, Nährstoffverfügbarkeit und Mahlzeitenhistorie und moduliert entsprechend Hunger- und Sättigungswahrnehmung ...Bild © b8301stocker, Pikovit/depositphotos.com
Stichworte: Belohnungssystem, Darm-Hirn-Achse, Hormone, Diabetes Typ 2, Insulin, Ghrelin
Den vollständigen Beitrag lesen Sie in: UGBforum 3/2026
Adipositas: überernährt und unterversorgt
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