Betriebliche Gesundheitsförderung: Plus für Beschäftigte und Arbeitgeber

Älter werdende Beschäftigte, Fachkräftemangel und wachsende Arbeitsbelastung machen einen gesunden Arbeitsplatz notwendiger denn je. Die Gesundheitspsychologin Prof. Anne Flothow erläutert, warum alle Beteiligten von Betrieblicher Gesundheitsförderung profitieren und welche Chancen sich für Ernährungsfachkräfte bieten.

Frau Prof. Flothow, warum ist Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz überhaupt sinnvoll?

Aus meiner Sicht stellen Betriebe ein ideales Setting für die Gesundheitsförderung der erwachsenen Bevölkerung dar. In Deutschland können so etwa 40 Millionen Erwerbstätige für das Thema Gesundheit sensibilisiert werden. In der Freizeit nutzen vor allem gesundheitsbewusste Menschen – meist Frauen – mit höherem Bildungsgrad Gesundheitsangebote wie Ernährungskurse oder Yoga. In Betrieben können dagegen alle Schichten der Bevölkerung angesprochen werden. So erreicht man beispielsweise auch Männer, junge Menschen oder Migranten, die individuelle Präventionsangebote eher selten in Anspruch nehmen, oder Zielgruppen mit hohen gesundheitlichen Risiken wie Raucher oder Übergewichtige.

Welche Interessen verfolgen Arbeitgeber damit?

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Stichworte: Betriebliche Gesundheitsförderung, Gesundheitsförderung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Oecotrophologie, Weiterbildung


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UGBforum 5/2018
Gesundheitsfaktor Job


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