Gendermedizin: Frauen und Männer sind anders krank

Genetik, Hormone, Erkrankungen – Frauen und Männer sind nicht gleich. In der Medizin und auch sonst in der Gesellschaft sollten sie aber gleich gut behandelt werden. Dafür muss man ihre Ungleichheit anerkennen und konkret erforschen. Gendermedizin hat sich genau das zum Ziel gesetzt.

Frauen und Männer gleich zu behandeln, hört sich so selbstverständlich an. In der täglichen Gesundheitsversorgung ist das jedoch noch längst nicht angekommen – meist zulasten der Frauen. Ärzte konzentrierten sich lange vor allem auf den Patienten, scheinbar geschlechtslos. Aber bei genauem Hinsehen ist der Prototyp Mann das Maß der Dinge. Frauen und Männer unterscheiden sich jedoch in ihrer Biologie grundlegend: Jede Hirn-, Herz- oder Leberzelle ist – wie wir heute wissen – bei Frauen und Männern unterschiedlich. Die geschlechtsbewusste oder geschlechtersensible Medizin, die sich in Europa seit der Jahrtausendwende entwickelt, hat noch einen langen Weg bis in die Praxen und Kliniken vor sich...

Bild © auremar/123RF.com

Stichworte: Gendermedizin, Hormone, Genetik, Gesellschaft, Frau, Mann, Unterschied


Gendermedizin:  typisch Frau – typisch Mann Den vollständigen Beitrag lesen Sie in:
UGBforum 6/2020
Gendermedizin: typisch Frau – typisch Mann


Heft kaufen