Verarbeitete Tomaten: Weit gereister Irrsinn
Ob Ketchup, Tomatenmark oder Fertigpizza – woher die darin enthaltenen Tomaten stammen, ist nicht klar erkennbar. Am Beispiel verarbeiteter Tomaten zeigt sich: In der Lebensmittelproduktion mit globalisierten Lieferketten liegt vieles im Argen.

Je stärker verarbeitet Lebensmittel sind, je mehr Zutaten zusammengemischt werden, desto schwieriger ist es, die Herkunft der Rohstoffe zurückzuverfolgen. Die Hersteller müssen ihre Herkunft nur unter ganz bestimmten Bedingungen nennen. Bio-Unternehmen müssen das. Aber eine Angabe wie EU oder Nicht-EU reicht meist aus. Dass Technik, Spielzeug und Möbel oft aus China kommen, ist klar. Aber Weinblätter, Bio-Kidneybohnen, Bio-Erdnüsse, Honig und Tomaten? Wenn Ketchup oder eine Tiefkühlpizza im Kühlschrank liegen, ist die Wahrscheinlichkeit gar nicht mal so klein, dass chinesische Tomaten drin sind. Und das ist nicht nur ein ökologisches Problem, sondern vor allem ein menschenrechtliches ...
Bild © ryzhov, OxfordSquare/depositohotos.com
Stichworte: Tomate, Lebensmittelproduktion, Anbau
Den vollständigen Beitrag lesen Sie in: UGBforum 3/2025
Ernährungswissen zwischen Wahrheit und Werbung
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