ADHS und Ernährung: Zwischen Trigger und Therapie

Zappelig, unruhig, anstrengend – diese Zuschreibungen greifen zu kurz. Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine von vielen Faktoren abhängige Störung mit einem vielfältigen und sehr unterschiedlichen klinischen Bild. Die Bedeutung der Ernährung wird schon lange diskutiert – sowohl als mögliche Ursache wie auch als potenzielle Behandlungsoption.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine komplexe Entwicklungsstörung, die durch ausgeprägte Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität gekennzeichnet ist. Mit einer Prävalenz von etwa fünf Prozent ist sie eine der häufigsten psychiatrischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen; in etwa 60 Prozent der Fälle bleibt sie im Erwachsenenalter bestehen. Eine ADHS kann für Betroffene zahlreiche Auswirkungen haben, zum Beispiel auf Beziehungen im sozialen und familiären Umfeld oder auf schulische und berufliche Leistungen. Häufig treten begleitend weitere psychiatrische und somatische Begleiterkrankungen auf. In Deutschland wird eine multimodale Behandlung empfohlen, inklusive psychosozialer Therapie, zum Beispiel Psychoedukation bzw. Psychotherapie und Elterntrainings, sowie Therapie mit Psychopharmaka (z.B. Stimulanzien). Neben der oft defizitorientierten Darstellung verbinden Betroffene beispielsweise aber auch erhöhte Kreativität und Neugierde mit ihrer ADHS ...

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Stichworte: ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, Nahrungsergänzungsmittel, Essverhalten


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UGBforum 4/2025
Besser essen – klar im Kopf


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