Silent Inflammation – Auch die Seele leidet

Schleichende Entzündungsprozesse sind nicht nur ein Risikofaktor für körperliche Erkrankungen. Sie können auch die Entstehung von Depressionen und depressiven Verstimmungen fördern. Wichtige präventive Ansätze zur Aufrechterhaltung seelischer Gesundheit stellen Maßnahmen zur Stärkung der Darmflora und des Immunsystems dar.

Etwas über acht Prozent der deutschen Bevölkerung im Alter von 18 bis 79 Jahren leiden unter depressiver Symptomatik. Das entspricht über fünf Millionen Betroffenen. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe blickt mit zwei verschiedenen Ansätzen auf die Ursachen: psychosoziale und neurobiologische Aspekte. Betrachtet man die neurobiologischen Aspekte, so nimmt die essenzielle Aminosäure Tryptophan eine besondere Stellung ein. Sie dient unter anderem als zentrales Substrat für die Bildung des Serotonins, aus dem wiederum Melatonin entsteht. Während Melatonin entscheidend an der Steuerung des Tag-Nacht-Rhythmus beteiligt ist, beeinflusst Serotonin unter anderem die Stimmungslage. Der Neurotransmitter nimmt positiven Einfluss auf Gefühle wie innere Ruhe, Gelassenheit oder Zufriedenheit und dämpft Kummer, Angst oder Aggression ...

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Stichworte: Entzündung, Depressionen, Immunsystem, Darmflora, Silent Inflammation, Gesundheit, Serotonin, Tryptophan, Melatonin, Leaky Gut, ROS


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UGBforum 3/2020
Stille Entzündungen – heimliche Gefahr


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