Schlank und rank: Müssen wir alle so sein?

Kalorienzählen, auf Fettes und Süßes verzichten, regelmäßig trainieren und den Körper in Form bringen, so heißen die Zauberformeln zur Manipulation der eigenen Figur. Doch der Weg zum Optimalkörper, gepflastert mit unrealistischen Versprechungen aus der Werbung, ist dornig und oft erfolglos. Warum wollen Frauen und mittlerweile auch immer mehr Männer so aussehen, wie es dem allgemein anerkannten Schönheits- und Schlankheitsideal entspricht?

Schönheitsideale - gestern und heute

Worte erfahren im Laufe der Zeit häufig einen Bedeutungswandel. Das Wort "Diät", das eigentlich gesunde Lebensführung bedeutet, wird heute fälschlicherweise mit "Hungern" gleichgesetzt. Auch Schönheitsideale unterliegen einem Wandel: In der Antike z. B. wurde Dicksein von den Spartanern verachtet und bestraft. Während des Mittelalters gab es widersprüchliche Einstellungen zur Körperfülle. Einerseits wurde Gefräßigkeit genau wie Stolz und Lust als eine Sünde angesehen, andererseits galt jemand, der reichlich zu essen hatte, als "von Gott begnadet". Im 17. Jahrhundert herrschte eine positive Einstellung zu üppigeren Körperformen, was Rubens in seinen Gemälden ausdrückte. In vielen Kulturen wurde die Fettleibigkeit der Frau mit Fruchtbarkeit und Schönheit, beim Mann mit Reichtum, Macht und Prestige in Verbindung gebracht. Wie sieht nun die Einstellung zum Dick- und Dünnsein in unserer heutigen westlichen Kultur aus?

Noch in den 50er Jahren waren Marilyn Monroe und Jane Mansfield mit ihren eher runden Formen begehrte Schönheiten. Dann kam eine Wende, und ein "neues" modisches Schönheitsideal wurde diktiert, das zu dieser Zeit auch von der medizinischen Fachwelt unterstützt wurde: Die Mediziner definierten anhand verschiedener Kriterien das "ideale", gesunde und das zu hohe, risikobehaftete Gewicht anhand von Daten einer amerikanischen Lebensversicherung, die die Lebenserwartung ihrer Klienten bei unterschiedlichem Gewicht erfaßt hatte. Gleichzeitig propagierten die Medien immer dünnere Stars und Models. In den 70er Jahren verkörperte beispielsweise die superdünne Kindfrau Twiggy das weibliche Schönheitsideal. Doch neuere Daten einer repräsentativen Erhebung zeigen, daß heute die "Twiggy-Figur" nur noch von wenigen Frauen und Männern als attraktivste Figur eingeschätzt wird. Die Frauenfigur, der zur Zeit die größte Attraktivität zugesprochen wird, ist die schlanke, jugendlich-sportlich wirkende Frau mit schmalem Becken und relativ breiten Schultern. Dieser Figurtyp wird auch von der Frauenmode durch die mit Schulterpolstern verstärkte Y-Form vieler Kleidungsstücke unterstützt, die eine eher androgyne, das heißt männliche Ausstrahlung hat.

Dicksein ist nicht angesagt

Unverändert blieb in den letzten Jahren dagegen die Einstellung zur adipösen, sprich übergewichtigen Frauenfigur. Sie wird von den meisten Männern und Frauen als "am unattraktivsten" eingestuft, direkt gefolgt von der Ablehnung der molligen bis runden Frauenfiguren. Bei Männern finden beide Geschlechter die mäßig muskulöse, sportliche sowie die extrem muskulöse "Body Builder"-Figur besonders attraktiv. Dieser präferierte Figur-Typ beschreibt einen V-förmigen Körper: breite Schultern, eine schlanke Hüfte und kräftige Beine. Die Männerfigur mit den meisten Fettpolstern wird von beiden Geschlechtern - genau wie die entsprechende Frauenfigur - als "am unattraktivsten" bewertet. Frauen sowie auch in unerwartet hohem Maße Männer wünschen sich also für das eigene und auch jeweils für das andere Geschlecht ein Gewicht, das einer extrem schlanken Figur entspricht. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, daß Schlanksein in unserer westlichen Kultur einen enorm hohen Stellenwert einnimmt.

Das "unechte" Übergewicht und seine Folgen

Das echte Übergewicht wird durch den Body-Maß-Index, die Körperfettverteilung und andere Faktoren definiert. Es geht mit Risikofaktoren wie z. B. einem Herzinfarkt einher und bedarf einer medizinischen Kontrolle. Mit "unechten" Übergewichtigen sind die Personen gemeint, die normal- oder sogar untergewichtig sind, und sich aufgrund des Schönheitsideals dennoch für zu dick halten und Schlankheitskuren durchführen. Jedes Gramm zuviel ist verpönt. Angestrebt wird oft ein Gewicht, das noch unter dem Idealgewicht liegt, obwohl es sich dabei bereits um einen Zustand der Unterernährung handelt. Hinter dem Bestreben, ein möglichst niedriges Gewicht zu erreichen, steht selten ein gesundheitliches Motiv, um beispielsweise Risikofaktoren zu minimieren. Auch stellt es keineswegs die Erfüllung einer medizinischen Notwendigkeit dar. Aus Sicht der Mediziner galt lange Zeit das nach der Broca-Formel ermittelbare Idealgewicht als gesundheitlich erstrebenswert, bei dem vom Normalgewicht (Körpergröße in cm minus 100) bei Frauen noch einmal 15, bei den Männern 10 Prozent abgezogen werden. Nach den inzwischen allgemein akzeptierten medizinischen Richtlinien sind jedoch sogar die Personen gesundheitlich nicht gefährdet, die bis zu 20 Prozent über dem Broca-Normalgewicht liegen.

Bereits Kinder denken an Diät

Schon früh im Leben lernen wir, daß Übergewicht etwas ist, dessen man sich schämen muß. Deshalb fürchten Normalgewichtige nichts mehr, als dick zu werden. Bereits Kinder wachsen mit diesem Druck auf. Während sich in den frühen 70er Jahren nur 6 Prozent der Jugendlichen Gedanken über ihr Körpergewicht machten, zeigt eine neuere Studie, daß mittlerweile bereits 31 Prozent der Mädchen und Jungen mit ihrem Gewicht unzufrieden sind. Die Daten einer anderen repräsentativen Befragung weisen darauf hin, daß besonders jüngere Personen recht extreme Attraktivitätsvorstellungen haben. Diese Überbewertung der "Superschlankheit" ist insofern bedenklich, da gerade junge Leute eine Risikogruppe für die Entwicklung von Eßstörungen darstellen. Bei dieser Erkrankung kommt der Mutter häufig eine bedeutende Rolle zu. Oftmals haben Mütter von eßgestörten Mädchen selbst eine langjährige Diätgeschichte hinter sich. Weiterhin wurde festgestellt, daß Frauen, die sich große Gedanken um ihr Gewicht machen, ihr Baby unregelmäßig füttern. Manchmal zwangen die gewichtsbewußten Mütter ihrem Baby das Essen geradezu auf, manchmal gaben sie ihnen zu wenig.

Wer sind die Macher des Schlankheitswahnes?

Zwar war das Aussehen immer schon wichtig, und Schönheitsideale hat es zu allen Zeiten gegeben. Doch die heutige Situation nimmt Ausmaße an, die aus sozialer, moralischer und medizinischer Sicht bedenklich sind. Einen großen Einfluß haben dabei die Medien. Besonders die zunehmende Verbreitung der Massenmedien, wie z. B. das sich ständig ausweitende Angebot an Publikumszeitschriften und Fernsehkanälen, dürfte dazu beigetragen haben, das Schlankheitsideal im Sinne einer gesellschaftlichen Normvorgabe fest in unseren Köpfen zu verankern. Ein Blick in diverse Zeitschriften zeigt dies deutlich: Die Mode wird präsentiert von superschlanken Models, für jeden Typ werden Diätkuren und Tips für gezieltes Körpertraining angepriesen sowie Versprechungen gemacht, wie das Wunschgewicht schnell und dauerhaft zu erzielen ist. Auch die Werbung bietet alle möglichen Mittel für das Erreichen der Idealfigur an. Alles zielt darauf ab, den Lesern/innen und Zuschauern/innen permanent vor Augen zu führen, daß schön, schlank, durchtrainiert und gepflegt zu sein, erstrebenswerte Ideale sind.

Diese durch Medien gesetzten Maßstäbe werden von vielen Firmen und Institutionen unterstützt: Kaloriendefinierte Drinks und Menüs sowie Appetitzügler oder Abführmittel sind im Handel in einem breiten Angebot erhältlich, zahlreiche Kliniken bieten das Fettabsaugen oder das Modellieren der Figur an, aber auch die Krankenkassen fördern diesen Trend, indem sie ihre Versicherten über Kurse oder Mitgliedszeitschriften zu einer "guten Figur" und "Schlanksein" motivieren. Diese breite Front, die das Thema Schlankheit darbietet, übt einen groen Druck auf die Selbstwahrnehmung eines jeden einzelnen in unserer Gesellschaft aus. Frauen, Männer sowie Kinder und Jugendliche werden mit den überall präsenten Bildern attraktiver Personen konfrontiert. Oft macht ein Vergleich mit der eigenen Figur unzufrieden, was dazu führt, daß die Selbsteinschätzung und das Selbstwertgefühl deutlich geringer werden. Inbesondere für Frauen scheint das Selbstwertgefühl überwiegend durch die Bewertung ihres Körpers bestimmt zu sein. Jedoch ist gerade die Wertschätzung und Akzeptanz des eigenen Körpers wichtig für ein positives Selbstbild. Dagegen wird die Selbsteinschätzung von Männern eher von der Beurteilung ihres Charakters und ihrer Intelligenz bestimmt. Aber auch bei ihnen wächst der gesellschaftliche Druck, seit die Werbung den männlichen Körper entdeckt hat.

Mehr Erfolg mit schlankem Körper?

Schlankheit wird assoziiert mit Glück, Erfolg, Liebe und Gesundheit. Das vom ästhetischen Ideal der Gesellschaft abweichende Aussehen wird kritisiert, häufig sogar verachtet. Übergewichtige Menschen leben z. B. mit dem Risiko, ihren Job eher zu verlieren, haben geringere Chancen bei Bewerbungen, sind als Freund oder Freundin unbeliebter und müssen sich mit vielen an sich menschenunwürdigen Vorurteilen auseinandersetzen. Jedoch läßt zumindest eine repräsentative Untersuchung, die die Imageveränderung von Dicken und Dünnen erfragte, einen Hoffnungsschimmer erkennen Im Laufe der 70er Jahre wurde das Dünnsein immer positiver angesehen, während sich das Image der Übergewichtigen derartig verschlechterte, da es fast einer sozialen Diskriminierung glich. 60 Prozent der Befragten bevorzugten die sehr schlanke Figur. Eine Wiederholung der Image-Untersuchung im Jahre 1989 zeigte dagegen, daß inzwischen weder sehr dünn noch sehr dick, sondern ein normales Körpergewicht in der Bevölkerung bevorzugt wurde. Den sehr schlanken Typ präferierten nur noch 31 Prozent. Dennoch besteht nach wie vor bei vielen fast eine Besessenheit, um jeden Preis schlank zu sein. Die äußere Erscheinung, das gute Aussehen und Fitneß sind heutzutage das Maß für den eigenen sozialen Wert geworden. Der Körper wird letztlich zum wesentlichen Kern der eigenen Identität erhoben. Das Interesse an dem wirklichen Ich verliert immer mehr an Bedeutung.

Schönheitsideal: "Kollektives Diätverhalten"

Dieser Schlankheitsdruck führt zu einem Eßverhalten, das aufgrund der hohen Anzahl an Betroffenen mitterweile als "kollektives Diätverhalten" bezeichnet wird. Der Wunsch, das eigene Gewicht zu reduzieren, bewirkt, daß ständig Diät gehalten wird bzw. ein schlechtes Gewissen besteht, sobald nicht nach Diätplan gegessen wird. Werden jahrelang immer wieder Abnehmkuren durchgeführt, kommt es zu einem gestörten Sättigungsgefühl, zu Befindlichkeitsstörungen, reduziertem Grundumsatz, stagnierenden Gewichtsabnahmen und einer überproportionalen Zunahme des Fettgewebes, wenn das Startgewicht - wie sehr häufig der Fall - wieder erlangt wird. Das gezügelte Essen wird auch für die Entstehung von verschiedenen Eßproblemen verantwortlich gemacht, wie z. B. Anorexia nervosa (Magersucht) und Bulimia nervosa (Eß-Brechsucht). Neben den Störungen im Eßverhalten ergeben sich auch Veränderungen im kognitiven, emotionalen und sozialen Bereich: Konzentrationsstörungen, verminderte Wahrnehmungsfähigkeit, sozialer Rückzug, Verlust sexuellen Interesses, Stimmungsschwankungen und Depressionen sind Folgen, die bei egestörten Menschen auftreten können. Vor diesem Hintergrund stellt das soziokulturell vorgegebene Schönheitsideal einen bedeutenden Risikofaktor für die Gesundheit dar.

Die Quotenregelung der Attraktivität

Besonders betroffen von Idealvorstellungen sind immer noch Frauen, obwohl auch Männer sich mittlerweile immer mehr an schlanken Vorbildern orientieren. Die Unzufriedenheit mit dem Körpergewicht nimmt daher auch bei ihnen zu, und die Anzahl der männlichen Eßgestörten steigt kontinuierlich an. Beide Geschlechter leiden unter der Diskrepanz zwischen ihrem tatsächlichen Äußeren und dem, was sie als attraktiv empfinden. Nach den Daten einer repräsentativen Studie gaben rund 36 Prozent der Frauen an, daß sie ihre Figur gerne verändern möchten, 40 Prozent sind mit ihrem Gewicht unzufrieden. Nur 55 Prozent der Frauen und 65 Prozent der Männer finden ihr Gewicht richtig. Unter den Frauen stufen sich 38 Prozent, unter den noch selbstbewußteren Männern 26 als zu dick ein.

Die Gesellschaft wandelt sich

Sicherlich hat auch der Wandel der Geschlechterrollen das Verhältnis der Männer sowie der Frauen zum eigenen Körper verändert. Daß die Bedeutung des Schönheitsideals für Fauen in dem Maße zugenommen hat, in dem sie immer mehr in erfolgreiche Männerdomänen eindringen, ist eine Ironie des Schicksals. Ist die Anpassung an das Schönheitsideal ein geeignetes Instrument für die Frauen, um ihren Erfolg in der Männerwelt zu gewährleisten? Ist die schlanke, eher männlich wirkende Figur ein Mittel, sich in der männerdominierten (Berufs-)Welt besser durchzusetzen? Aber auch für den Mann bringt der Wandel in der klassischen Rollenverteilung einige Veränderungen mit sich. Da Frauen ihr Leben zunehmend selbst in die Hand nehmen, sind sie unabhängiger und gehen immer seltener Bindungen ein, nur um sich versorgt zu wissen. Die Männer mußten daher noch nie auf so viel weibliche Zurückweisung gefaßt sein wie heute. Neben vielen anderen Aspekten hat dies dazu geführt, daß auch Männer ihre körperliche Attraktivität mittlerweile immer wichtiger nehmen. Zeitgleich erobern auch die Modeschöpfer erfolgreich den männlichen Markt und Werbebilder, die die gewünschte Attraktivität der Männer darstellen, kratzen nun auch an der Selbsteinschätzung der Männer.

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Die Zeiten, in denen Übergewicht bei Männern, assoziiert mit Macht und Autorität, eher akzeptiert wurde als bei Frauen, sind vorbei. Doch mögen sich die Geschlechterrollen kulturell noch so sehr gewandelt haben, Frauen werden nach wie vor hauptsächlich nach ihrer Erscheinung beurteilt. Wird in den Medien über eine Persönlichkeit weiblichen Geschlechts berichtet, so wird zumeist auch angeführt, wie sie aussah oder welche Kleidung sie trug. Obwohl das männliche Körperbewußtsein gestiegen ist, werden ihre Leistungen keineswegs in dem Maße wie bei Frauen mit ihrem Körper gleichgesetzt.

Schönheitsideal: Dem Schlankheitsterror ein Ende setzen

Unsere Schlankheitsvorstellungen sind - trotz aller Bemühungen - mit unserem tatsächlichen Aussehen nicht in Einklang zu bringen. Wir sind eben keine beliebig form- und auswechselbaren "Modellpuppen". Wir sollten erkennen, daß unsere Figur mit ihren individuellen Proportionen nicht über das Erreichen eines bestimmten Körpergewichts zu manipulieren ist. Ein niedriges Körpergewicht garantiert nicht automatisch die Traumfigur. Es wäre schön, wenn die ansonsten so kritische Gesellschaft auch das Schlankheitsdiktat hinterfragen würde und die Menschen nicht nur nach ihren (schlanken) Körperformen beurteilt. Gibt es statt des Strebens nach Schlankheit nicht effektivere Wege für ein gesundes Selbstbewußtsein? Denn ob dick oder dünn, Frau oder Mann: Jeder ist auf seine Weise schön und hat weit mehr vorzuweisen als nur ein äußeres Erscheinungsbild.

LITERATUR:
ALIABADI, C.; LEHNIG, W.: Wenn Essen zur Sucht wird: Ursachen Erscheinungsformen und Therapie von Estörungen. 3. Aufl., Kösel, München 1985
BECKER, K.: Wenn ich erst mal schlank bin ... In: Psychologie heute - Special 4, S. 78-85, 1992
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (Hrsg.): Ernährungsbericht 1992. Frankfurt a.M. 1992
DIEHL, J.M.: Ernährungspsychologie. In: Kutsch, T.: Ernährungsforschung - interdisziplinär. Wiss. Buchgesellschaft, S. 68-97, Darmstadt 1993
RODIN, J.: Die Körperfalle. In: Psychologie heute 7 (20), S. 20-23, 1993
WESTENHOEFER, J.; PUDEL, V.: Gesellschaftliche Aspekte von Estörungen. In: Praxis der Klinischen Verhaltensmedizin und Rehabilitation 11, S. 151-159, 1990

Quelle: Reichelt, S.: UGB-Forum 1/95, S. 10-13

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