Leinsamen: Kleiner Ballaststoffriese

Ein fein-nussiges Aroma und wertvolle Inhaltsstoffe – die braunen bis gelb schimmernden Leinsamen haben einiges zu bieten. Während die kleinen Samen eine hervorragende Ballaststoffquelle darstellen, ist das Öl daraus besonders reich an der mehrfach ungesättigten Alpha-Linolensäure.

Lein, auch als Flachs bezeichnet, ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Die Pflanze ist sehr anpassungsfähig und lässt sich außer am Äquator fast überall anbauen. Durch gezielte Züchtung entstanden zwei Typen: Faserlein und Öllein. Für den menschlichen Verzehr dient vor allem der fettreichere Öllein. Die krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe zwischen 60 und 100 Zentimetern und wird bei uns bis Anfang Mai ausgesät. Zwischen Juni und Anfang August trägt der Lein seine blauen, rosafarbenen bis weißlichen Blüten. Für einen üppigen Ertrag ist vor allem die Wasserversorgung vor und während der Blüte entscheidend. Ab Ende August erfolgt die Ernte. Für die Industrie ist sowohl der faserreiche Stängel als auch der ölhaltige Samen von Bedeutung. So lässt sich fast die gesamte Pflanze nutzen. Der botanische Name Linum usitatissimum bedeutet so viel wie „sehr nützlich“ und unterstreicht die Vielfältigkeit des Leins ...

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Stichworte: Leinsamen, Ballaststoffe, Omega-3-Fettsäuren, Samen, Alpha-Linolensäure, Blausäure, Cyanid, Bio-Leinsaat, Biolebensmittel


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UGBforum 1/2022
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