Lupine – die vergessene Bohne

Lupinen gewannen einst den Preis für Zukunftsforschung. Reich an Proteinen sind sie Stars für eine gesunde pflanzenbasierte Kost. Die Hülsenfrucht lässt sich überraschend vielseitig verarbeiten und ihr Anbau erfolgt regional und umweltschonend. Trotzdem führt sie immer noch ein Nischendasein.

Die Vollwert-Ernährung empfiehlt: Hülsenfrüchte mehrmals pro Woche auf den Teller. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät seit Frühjahr 2024 mindestens eine wöchentliche Portion von etwa 125 Gramm. Süßlupinen können hierzu einen wertvollen Beitrag leisten. Ernährungsphysiologisch überzeugt die kleine gelbe Lupinenbohne. Je nach Sorte und Anbau punktet sie mit etwa 35 bis 42 Prozent hochwertigem Protein und liegt damit fast gleichauf mit Sojabohnen. Lupinenprotein bietet ebenso wie Soja acht essenzielle Aminosäuren, mit einem nennenswerten Gehalt an Lysin. Einzig der relativ geringe Anteil an Methionin grenzt die Wertigkeit ein. Kombinationen mit methioninreichen pflanzlichen Komponenten wie Getreide, anderen Hülsenfrüchten oder Nüssen gleichen dieses Manko recht unkompliziert aus ...

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Stichworte: Lupinen, Hülsenfrüchte, pflanzliche Proteine


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UGBforum 4/2025
Besser essen – klar im Kopf


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