Stark Verarbeitetes schadet der Gesundheit
Daten von 9,9 Millionen Menschen zeigen, dass der Konsum von stark verarbeiteten Lebensmitteln der Gesundheit schadet.
Nach den 45 Meta-Analysen, die im Rahmen eines großen Umbrella-Reviews ausgewertet wurden, gibt es überzeugende Beweise dafür, dass ein hoher Konsum von stark verarbeiteten Lebensmitteln mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Sterblichkeit sowie häufigeren psychischen Störungen verbunden ist. Zu den hochverarbeiteten Lebensmitteln (Ultra-processed foods, UPFs) zählen unter anderem zuckerhaltige Backwaren, Fertiggerichte oder Softdrinks. Problematisch ist laut der Forschenden, dass der Verzehr von stark verarbeiteten Lebensmitteln weltweit zunimmt, insbesondere in einkommensschwachen und -mittleren Ländern. Die Ergebnisse unterstützen die Notwendigkeit von öffentlichen Gesundheitsmaßnahmen, um die Aufnahme von stark verarbeiteten Lebensmitteln zu reduzieren und so die Gesundheit zu verbessern.
Quelle: UGBforum 03/24, S. 147 LiteraturLane MM (2024). Ultra-processed food exposure and adverse health outcomes: umbrella review of epidemiological meta-analyses. BMJ; 384:e077310, doi.org/10.1136/bmj-2023-077310

