Nur mit Bio ernähren wir die Welt

Der Ökolandbau spielt eine Schlüsselrolle für eine nachhaltige Ernährung der Welt. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Wissenschaftler der Universität Washington. Sie haben hunderte von Studien ausgewertet, die den ökologischen mit dem konventionellen Landbau vergleichen. Ihr Fazit: Der Ökolandbau liefert zwar niedrigere Erträge, dafür ist er profitabler, umweltverträglicher und erzeugt gleichwertige oder gar nährstoffreichere Lebensmittel mit wenigen oder gar keinen Pestizidrückständen.

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Als konkrete Umweltvorteile benennen die Autoren: Ökologisch bewirtschaftete Böden speichern mehr Kohlenstoff und erodieren nicht so leicht. Der Ökolandbau verbraucht durch seinen Verzicht auf Kunstdünger und Pestizide weniger Energie, fördert die Biodiversität und verursacht weniger Treibhausgase. Um eine nachhaltige Ernährung der Welt sicherzustellen, empfehlen die Autoren, den Ökolandbau mit anderen innovativen landwirtschaftlichen Methoden wie der Agroforstwirtschaft oder dem integrierten Anbau zu kombinieren.

Quelle: Reganold J P, Wachter J M (2016). Organic agriculture in the twenty-first century. nature plants 3, doi: 10.1038/NPLANS.2015.221



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