Proteinversorgung der Zukunft

Um die international vereinbarten Klimaziele zu erreichen, muss die Freisetzung von Treibhausgasen reduziert werden. Ein entscheidender Hebel ist, die Produktion tierischer Lebensmittel zu verringern. Gleichzeitig ist die Proteinversorgung der Menschen zu sichern. Wie lässt sich dieser Umbau klimafreundlich und zukunftsfähig gestalten?

Die Landwirtschaft hat allein in Deutschland einen Anteil von über acht Prozent am Ausstoß von Treibhausgasen. Hinzu kommen die durch Importe von Futtermitteln und Fleisch mitverursachten Emissionen. Verantwortlich sind vor allem Emissionen von Methan aus der Tierhaltung sowie Lachgas aus landwirtschaftlich genutzten Böden durch die Stickstoffdüngung. Um diesen Anteil zu reduzieren, müssten sich sowohl Angebot als auch Nachfrage von tierischen Lebensmitteln deutlich reduzieren. Parallel gilt es, die Proteinversorgung zu sichern und die Importe von pflanzlichen Proteinen für Futtermittel aus Übersee zu verringern. Innovationen im Lebensmittelbereich könnten dabei helfen, sowohl ökologische Ziele zu erreichen als auch ernährungsphysiologisch wertvolle Produkte zu entwickeln ...

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Stichworte: Landwirtschaft, Laborfleisch, Fleischersatz, Fermentation, Ernährungsforschung, Mehrwertsteuer, Fleischsteuer


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UGBforum 5/2026
Proteine für morgen – pflanzlich, tierisch, innovativ