Lebensmittelkooperativen: Regionale Wertschöpfung stärken

Biodiversitätsverluste, Pestizidbelastung von Lebensmitteln und eine steigende Marktkonzentration im Lebensmitteleinzelhandel setzen sowohl unsere Ökosysteme als auch Erzeuger:innen unter Druck. Hier bieten Kooperative Lebensmittelläden eine Alternative. Sie fördern kurze Lieferketten und schaffen direkte Verbindungen zwischen Konsument:innen und (Bio-)Erzeuger:innen aus der Region.

Lebensmittelkooperativen (engl. Food Cooperatives) sind von Verbraucher:innen organisierte Initiativen, die ihre Versorgung mit Lebensmitteln und täglichen Bedarfsartikeln selbst in die Hand nehmen. Die ersten Einkaufsgemeinschaften dieser Art gründeten sich bereits Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Mit Aufkommen der Umweltbewegung Ende der 1970er Jahre bildeten sich verstärkt Lebensmittelkooperativen mit ökologischer Ausrichtung. Heute gibt es ganz unterschiedliche Ansätze. Bestell- und Lagerkooperativen kommen zum Beispiel ohne sichtbare Ladenfläche und ohne festangestellte Mitarbeitende aus. Dagegen verfügen Lebensmittelkooperativen mit eigenem Mitgliederladen über sichtbare Verkaufsräume ...

Bild © SuperCoop Berlin

Stichworte: Lebensmittelhandel, Foodcoops, Gemeinschaft, Kooperation


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UGBforum 4/2026
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