Mohn: Die unterschätzte Ölsaat
Gemeinsam bringen 1000 Mohnsamen nur etwa 0,5 Gramm auf die Waage. Trotzdem darf man den Winzlingen einiges zutrauen. Die Ölsaat steckt voller Nährstoffe und lässt sich vielseitig einsetzen. Wichtig ist die Wahl kontrollierter Mohnprodukte.
Mohn, genauer gesagt Schlafmohn (Papaver somniferum), ist eine alte Kulturpflanze mit weißer bis violetter Blüte. In einer einzigen Blütenkapsel stecken viele winzige graue, blaue oder beige-weiße Samen. Vermutlich machte sie ihr ernährungsphysiologischer Wert bereits in der Jungsteinzeit etwa 3000 bis 4000 vor Christus zur begehrten Nahrung. Mohnsaat weist einen Ölanteil von 40-50 Prozent mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren auf. Seine 20-24 Prozent Protein spenden wertvolle Bausteine für Muskeln und Skelett, unter anderem Lysin und Leucin. Auch die Knochen können profitieren: Immerhin glänzt Mohn als eines der wenigen pflanzlichen Lebensmittel mit einem Gehalt von etwa 1400 Milligramm Calcium pro 100 Gramm. 330 Milligramm Magnesium und etwa 9 Milligramm Eisen sind ein zusätzliches Plus. On top sättigt Mohn mit einer Portion von 21 Prozent Ballaststoffen ...Bild © mschuppi, NewAfrica/depositphotos.com
Stichworte: Mohn, Ölsaaten, Opioid
Den vollständigen Beitrag lesen Sie in: UGBforum 3/2026
Adipositas: überernährt und unterversorgt
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