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Smoothies: Fruchtiger Trinkgenuss

Man bekommt sie in Restaurants und Bars oder findet sie im Kühlregal von Supermarkt und Tankstelle: Smoothies sind das Trendgetränk dieses Sommers. So richtig lecker schmecken die fruchtigen Drinks aber nur, wenn sie aus ganzen Früchten frisch gemixt werden.

Smoothies

Schaumig, sämig und sanft – eben smooth – umschmeicheln die leckeren Mixgetränke den Gaumen. Smoothies sind ein dickflüssiger Mix aus pürierten Früchten, die manchmal mit etwas Saft oder Wasser verdünnt werden. Im Gegensatz zu Fruchtsaft wird das Obst nicht ausgepresst, sondern alle essbaren Teile werden fein püriert. Dadurch erhalten Smoothies ihre sämige Konsistenz. In den USA und vielen anderen englischsprachigen Ländern sind Smoothies schon lange ein Hit. Die deutsche Getränkeindustrie hat die Marktlücke erst jetzt entdeckt und bringt sowohl für Endverbraucher als auch für die Gastronomie fertige Fruchtdrinks auf den Markt. Doch nur selten kommen die Hersteller mit frischen Früchten als einzige Zutat aus. Vielfach dominieren Säfte aus Saftkonzentrat und pasteurisierte Fruchtkonzentrate die Zutatenlisten. Selbst auf natürliche Aromen meinen einige Anbieter nicht verzichten zu können. Wer wirklich frische und unverfälschte Smoothies genießen will, muss daher selbst zum Mixer greifen.

Smoothies: Ohne Obst läuft nichts

Wichtigste und meist einzige Zutat eines jeden Smoothies ist Obst. Von Ananas und Äpfeln über Beeren, Melonen und Pfirsiche bis hin zu Zitronen lässt sich das ganze Frucht-ABC verarbeiten. Jede Saison bietet ihre eigenen Reize: Im Winter schmecken Äpfel, Bananen, Clementinen, Orangen und Kiwis lecker, im Frühjahr und Sommer locken Beerenfrüchte, Kirschen, Melonen und Pfirsiche und herbstlich wird es mit Äpfeln, Birnen und Pflaumen. Für eine exotische Note sorgen Mangos, Ananas oder Papayas. Das Obst wird gründlich gewaschen und von nicht essbaren Bestandteilen wie Stielen, Kernen oder Schalen befreit. Anschließend wird es in kleine Stücke geschnitten und in einem leistungsstarken Mixer zu einer cremigen Masse püriert. Wer einen guten Stabmixer besitzt, bekommt auch damit die meisten Früchtchen klein. Problematisch ist bei einigen Obstsorten die Schale. Von Pfirsichen lässt sich die Haut meist gut abziehen. Die Hülle von Weintrauben, Pflaumen, Kirschen und Johannisbeeren ist oft so fest, dass sie nicht richtig fein püriert werden kann. Von diesen Früchten sollten Sie daher nur geringe Mengen zugeben. Auch Zitrusfrüchte wie Orangen, Grapefruits oder Zitronen können nicht mit Schale püriert werden. Nur Saftorangen lassen sich mit den weißen Häutchen klein kriegen. Zitrusfrüchte mit dickeren Häutchen können Sie entweder vor dem Mixen in Filets schneiden oder Sie verwenden nur den frisch gepressten Saft.

Smoothies: Wilde Mischungen erlaubt

Um die richtige Konsistenz hinzubekommen, ist etwas Erfahrung bei der Zusammenstellung der Früchte gefragt. Bananen, Aprikosen, Pflaumen, Äpfel, Birnen und Mangos ergeben ein sehr dickes Püree, dass man eher löffeln statt schlürfen kann. Diese Obstarten lassen sich daher gut mit wasserhaltigen Früchten wie Beeren, Melonen und Kiwis kombinieren. Wenn der Drink zu fest wird, können Sie mit etwas Obstsaft oder Wasser nachhelfen. Auch an die Farbe ist bei der Zusammenstellung der Früchte zu denken. Grün und Rot ergibt ein eher unappetitliches Braun. Wenn Sie von einer Frucht nur geringe Mengen zugeben, lässt sich aber auch aus roten Erdbeeren und grünen Kiwis ein ansehnlicher Drink zaubern. Milch, Joghurt und ähnliches haben in einem klassischen Smoothie eigentlich nichts zu suchen. Weil sie den Drink aber so schön cremig machen, sind natürlich Ausnahmen erlaubt. Dennoch sollte der Anteil an Obst dominieren, wenn Sie einen Smoothie und kein Milchmixgetränk kreieren wollen. Joghurt, Buttermilch und Kefir eignen sich besser als Milch, die mit sauren Früchten leicht gerinnt. Auch Kokosmilch, Soja- oder Getreidedrinks kommen in Frage.

Voll cool – Frucht on Ice

Eine kühle Erfrischung an heißen Sommertagen sind geeiste Smoothies. Dafür können Sie entweder gefrorene Eiswürfel in einem Eiscrusher zerkleinern oder in einem Handtuch mit einer Teigrolle oder einem Holzstampfer zerhacken. Eisig wird Ihr Smoothie auch, wenn Sie einen Teil des Fruchtpürees vorher anfrieren oder in einem Eisgerät zu Sorbet verarbeiten. Die gefrorene Fruchtmasse wird dann mit dem übrigen Obst vermixt oder im Glas aufgefüllt. Leistungsstarke Mixer schaffen es, auch gefrorene Früchte wie Bananen, Himbeeren oder Aprikosen zu einer cremigen Masse zu zerkleinern. Damit das Ganze dann zu einem trinkfähigen Smoothie wird, müssen noch frische Früchte oder Obstsaft untergemixt werden. Smoothies werden zwar getrunken, sind aber eigentlich kein Getränk. Sie lassen sich eher mit einer Portion Obst vergleichen. Zum Durstlöschen sind sie deshalb weniger geeignet. Als Nachtisch, gesunder Nachmittagssnack oder als alkoholfreier Cocktail sorgen Smoothies für reichlich Obst auf dem Speiseplan. Nährstoffe und bioaktive Substanzen gibt’s gratis dazu. Nicht nur Kinder, sondern auch Senioren können so ihr Frischkostkonto auffüllen. Besonders gut kommen Smoothies an, wenn sie appetitlich in einem edlen Glas serviert werden. Wenn Sie das Glas mit dem Rand zunächst in Zitronensaft und dann in Kokosflocken oder gemahlene Nüsse tauchen, erhält es einen schmucke Verzierung. Ein dicker Strohhalm und ein langstieliger Löffel gehören immer dazu.

Smoothies: Leckere Mixturen

  • Bananen, Kiwis, Orangensaft, Sanddorn
  • Honigmelone, Erdbeeren, Pfirisch
  • Ananas, Kokosmilch, Sauerkirschen
  • Erdbeeren, Himbeeren, Bananen
  • Brombeeren, Birnen, Zitronensaft
Foto: Fotolia.com

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