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Mittelmeerkost für die grauen Zellen

Eine mediterrane Ernährung könnte Gedächtnisverlust und Demenz entgegenwirken. Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) befragten dazu 512 Personen im Alter von durchschnittlich 70 Jahren zu ihrer Ernährung.

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Zudem bestimmten sie mittels MRT-Scan das Hirnvolumen der Probanden, testeten die kognitiven Fähigkeiten mit neuropsychologischen Tests und untersuchten die Hirnflüssigkeit auf Biomarker für Proteinablagerungen im Gehirn. Personen, die viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Getreide, Fisch und einfach ungesättigte Fettsäuren verzehrten, wiesen im Vergleich zu Personen mit gesundheitlich ungünstiger Ernährungsweise bessere Gedächtnisleistungen und geringere Werte von pathologischen Biomarkern in der Hirnflüssigkeit auf. Eine gesundheitsfördernde Ernährung mit geringem Verzehr von Milchprodukten und rotem Fleisch könnte das Gehirn folglich vor Eiweißablagerungen und Gewebeschwund schützen und Demenz entgegenwirken.

Quelle: Julia Bansner/Hans-Helmut Martin. UGBforum 04/21, S.198

Literatur:
Ballarini T et al. (2021). Mediterranan Diet, Alzheimer Disease Biomarkers and Brain Atrophy in Old Age

Foto: lightwise/123RF.com