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Langzeitfasten verbessert antioxidativen Stress

Ein zehntägiges Fasten nach Buchinger vermindert oxidativen Stress und steigert die antioxidative Kapazität im Blut.

wisenschaft-aktuell

Das ergab eine Studie von 109 gesunden Studienteilnehmern im Alter zwischen 18 und 70 Jahren. Das Fasten mit einer täglichen Energieaufnahme von rund 250 Kilokalorien verbesserte kardiovaskuläre Parameter, senkte die Blutzuckerwerte und verringerte das Körpergewicht um etwa 4,5 Kilogramm. Blutuntersuchungen vor und nach der Fastenperiode zeigten, dass sich der Marker für die oxidative Schädigung von Lipiden nach dem Fasten verringerte. Gleichzeitig stieg die antioxidative Gesamtkapazität im Blut an. Damit einher ging ein Anstieg der Plasma-Harnsäure-Konzentration, die als potentes Antioxidans gilt. Die Enzyme, die reaktive Sauerstoffspezies (ROS) abbauen, veränderten sich durch das Fasten jedoch nicht. Eine mehrtägige Nahrungskarenz könnte den Körper dabei unterstützen, besser mit oxidativem Stress durch Umweltgifte, Strahlung oder körperliche Inaktivität umzugehen.

Quelle: Julia Bansner/Hans-Helmut Martin. UGBforum 05/20, S.251

Literatur:
Wilhelmi de Toledo F et al (2020). Influence of Long-Term Fasting on Blodd Redox Status in Humans. Antioxidants 9, 496