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Gemeinsam Essen – bessere Ernährung

Ein Team des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Mannheim kam zu dem Schluss, dass häufige Familienmahlzeiten zu einer gesünderen Ernährung der Kinder und zu einem geringeren Body Mass Index (BMI) führen.

wissenschaft aktuell

Ernährungsgewohnheiten bilden sich im frühen Kindesalter aus. Ein Team des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Mannheim kam im Rahmen einer Meta-Analyse mit weltweit über 200.000 Probanden zu dem Schluss, dass häufige Familienmahlzeiten zu einer gesünderen Ernährung der Kinder und zu einem geringeren Body Mass Index (BMI) führen – unabhängig vom Alter der Kinder, der Anwesenheit eines oder beider Elternteile und dem Zeitpunkt der Mahlzeit. Nicht nur die Qualität des Essens spielt eine Rolle, sondern auch psychologische und Verhaltensaspekte wie eine gute Atmosphäre am Esstisch oder ein positives elterliches Vorbild. Die Berufstätigkeit der Eltern und unterschiedliche Schulzeiten der Kinder stellen eine Herausforderung für gemeinsame Mahlzeiten dar. Doch familienähnliche Mahlzeiten wie in der Schule wirken sich möglicherweise ebenfalls positiv auf die kindliche Ernährung aus. Vorbilder können hier Lehrer sein.

Quelle: Julia Bansner/Hans-Helmut Martin. UGBforum 2/18, S. 94

Foto: Cathy Yeulet/123RF.com

Literatur:
Dallacker M, Hertwig R, Mata J (2018). The frequency of family meals and nutritional health in children: A meta-analysis. Obesity Reviews. Doi:10.1111/obr.12659