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UGB-Stellungnahme

Fleischesser nicht gesünder als Vegetarier

Eine aktuell veröffentlichte Studie der Medizinischen Universität Graz versetzt die vegetarische und gesundheitsorientierte Ernährungsszene in Aufruhr. Vegetarier seien öfter krank, häufiger depressiv und hätten eine geringere Lebensqualität als Fleischesser. Ernährungswissenschaftler des Verbands für Unabhängige Gesundheitsberatung e. V. (UGB) haben sich die Studie zusammen mit Kooperationspartnern genauer angeschaut und kritisieren diese unzulässigen Schlussfolgerungen aus der Studie.

Eine Analyse der Studie zeigt, dass die Ergebnisse nicht besonders spektakulär sind, denn es gibt nur marginale statistisch signifikante Unterschiede zwischen den als Vegetarier und Fleischesser eingeordneten Teilnehmern. Allerdings gibt es erhebliche Schwachstellen im Studiendesign und bei der Interpretation der Ergebnisse.

Datengrundlage und Zuordnung der Teilnehmer

Die Studie basiert auf einer Auswertung von Daten der österreichischen Gesundheitsbefragung 2006/07 mit über 15.000 Teilnehmern in folgender Zusammensetzung:

0,2% Veganer
0,8% Lakto-Ovo-Vegetarier
1,2% "Vegetarier", die Fisch verzehren
23,6% Fleischesser mit reichlichem Obst- und Gemüseverzehr
48,5% Fleischesser mit weniger reichlichem Fleischverzehr
25,7% Fleischesser mit reichlichem Fleischverzehr.

Die Einteilung in die verschiedenen Ernährungsgruppen erfolgte nach Selbsteinschätzung der Teilnehmer anhand einer Liste von sechs Essgewohnheiten, die den Teilnehmern von den Interviewern vorgelegt wurde, ohne genaue Erklärung und Definition (Abb. 1). Der tatsächliche Lebensmittelverzehr wurde nicht abgefragt oder überprüft. Beides wurde bereits von den Grazer Autoren selbst als Schwäche der Studie angemerkt.

Veganer, Lakto-Ovo-Vegetarier und Fischesser wurden zur Gruppe der "Vegetarier" zusammengefasst. In der Originalstudie mit über 15.000 Teilnehmern bestand die Gruppe der sogenannten Vegetarier demnach aus 31 Veganern, 124 Lakto-Ovo-Vegetariern sowie 185 Fischessern. Dies zeigt nicht nur ein merkwürdiges Verständnis von Vegetarismus, sondern es verfälscht darüber hinaus das Ergebnis der Studie massiv, da mehr als die Hälfte der angeblichen Vegetarier gar keine Vegetarier sind.

Den 330 sogenannten "Vegetariern" wurden Teilnehmer aus den anderen Gruppen zugeordnet. Dabei hat man aus jeder Gruppe 330 Personen ausgewählt, die den "Vegetariern" in Alter, Geschlechtsverteilung und sozioökonomischem Status entsprechen. Noch problematischer als die Einordnung der "Vegetarier" ist die Einordnung in die verschiedenen Gruppen der Fleischesser. Ohne genauere Erklärung, was beispielsweise eine "Mischkost mit wenig Fleisch" von einer "Mischkost mit viel Obst und Gemüse" unterscheidet oder was "viel Fleisch", "wenig Fleisch" und "viel Obst und Gemüse" mengenmäßig bedeuten, ist eine Einteilung nach Selbsteinschätzung der Teilnehmer willkürlich und fehlerbehaftet.

Entsprechend ist bereits die Datengüte der unabhängigen Variablen (Essgewohnheit) - auf der alle weiteren Auswertungen beruhen - kritisch zu beurteilen.

Interpretation der Ergebnisse

Die Autoren der Studie kommen zu folgenden Schlussfolgerungen:
Eine vegetarische Ernährung ist assoziiert mit
· einem niedrigeren BMI und weniger häufigem Alkoholkonsum
· einem schlechteren Gesundheitszustand (höhere Inzidenz an Krebs, Allergien und psychischen Erkrankungen)
· einer höheren Notwendigkeit medizinischer Behandlungen
· einer schlechteren Lebensqualität.

Vorab ist anzumerken, dass in der Studie der Begriff incidence verwendet wurde. Die Krankheitsinzidenz ist definiert als die Rate der Neuerkrankungen innerhalb eines bestimmten Beobachtungszeitraums. Um die Inzidenz zu erfassen, ist ein Langzeitstudien-Design notwendig, denn es müssen mindestens zwei Messungen vorgenommen werden: die Rate der Erkrankungen zu Beobachtungsbeginn (Baseline) und die Rate der Erkrankungen zu einem späteren Zeitpunkt (Follow-up). Die berichteten Daten stammen jedoch aus einer Querschnittsstudie (Datenerhebung zu einem Zeitpunkt). Es konnte als lediglich die Prävalenz (Krankheitsrate zu einem Zeitpunkt), jedoch nicht die Inzidenz bestimmt werden. Dass solche Grundbegriffe der medizinischen Statistik in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung offenbar verwechselt wurden, ist mehr als verwunderlich.

Krankheitshäufigkeit

Bei den einzelnen Krankheiten (Tab. 3 in Burkert et al. 2014a) zeigt sich nur bei einer von 18 Kategorien ein hoch signifikanter Zusammenhang, nämlich bei den Allergien (p = .000). Es zeigen sich relativ hohe Prävalenzen ("Vegetarier" 30,6 %, Mischköstler mit viel Obst und Gemüse 18,2 %, Mischköstler mit wenig Fleisch 20,3 %, Mischköstler mit viel Fleisch 16,7 %). In der Gesamtpopulation der österreichischen Gesundheitsbefragung betrug die 12-Monatsprävalenz für Allergien 15 % (Statistik Austria 2007, S. 19). Die Teilnehmer der Grazer Studie wären somit überdurchschnittlich von einer Allergie betroffen, insbesondere die "Vegetarier" (aber auch die Mischköstler mit wenig Fleisch). Bisher liegen jedoch keine Studien vor, die auf einen Zusammenhang zwischen vegetarischer Ernährung und dem Auftreten einer allergischen Erkrankung hinweisen. Daher gibt es die folgenden möglichen Erklärungen für die erhöhte Allergiehäufigkeit bei den "Vegetariern":

·In dieser Gruppe haben sich überdurchschnittlich viele Teilnehmer fälschlicherweise als erkrankt bezeichnet, ohne es zu sein.
· In der Gruppe der "Vegetarier" haben viele diese Ernährungsform aufgenommen, weil sie bereits eine Allergie haben (oder zu haben glauben).

Studien zeigen, dass Menschen ihre Ernährungsweise insbesondere aufgrund bereits diagnostizierter Erkrankungen (u. a. Allergien) ändern (Paisley et al. 2008).

Neben den Allergien gibt es nur drei weitere Erkrankungen mit signifikantem Zusammenhang (jeweils p = .022 bis .036) zur Ernährungsweise: Inkontinenz, Krebs und psychische Erkrankungen.

Inkontinenz kommt bei den Fleischessern gemäß der Studie mehr als 3-mal so häufig vor wie bei den Vegetariern (6,4 vs. 2,1 %) (dieser Befund wurde in der betreffenden Pressemitteilung jedoch nicht erwähnt).

Auch bei Krebs ermittelte die Studie eine höhere Häufigkeit bei den "Vegetariern" (4,8 %; Mischköstler mit viel Obst und Gemüse 3,3 %, Mischköstler mit wenig Fleisch 1,2 %, Mischköstler mit viel Fleisch 1,8 %). Hier haben die Autoren angemerkt, dass die höhere Krebsrate in der vegetarischen Gruppe auf Zufall beruhen könnte und möglicherweise auf andere Lebensstilfaktoren zurückzuführen sei. So unterscheiden sich körperliche Aktivität und Zigarettenkonsum in den verschiedenen Studiengruppen nicht. In praktisch allen anderen Studien ist der Tabakkonsum (bzw. Raucheranteil) bei Vegetariern deutlich niedriger als bei Nicht-Vegetariern. Entsprechend ist es möglich, dass der höhere Zigarettenkonsum auch bei den "Vegetariern" der Grazer Studie die Krebshäufigkeit erhöht haben könnte. Zwar wurden die Ergebnisse für den Faktor "Zigarettenkonsum" adjustiert, es fehlt jedoch eine Differenzierung der verschiedenen Krebsarten (z. B. in tabak- und ernährungsassoziierte Tumoren).

Auch hier ist nicht auszuschließen, dass bereits an Krebs Erkrankte zu einer fleischlosen Kost gewechselt haben, um ihre Gesundheit positiv zu beeinflussen. Der World Cancer Research Fund empfiehlt Personen, die an Krebs erkrankt sind, dieselbe Ernährungsweise wie in der Krebsprävention (u. a. überwiegend pflanzliche Lebensmittel, eingeschränkter Konsum von rotem Fleisch, kein verarbeitetes Fleisch) (WCRF 2007, S. 389). Zudem widerspricht es völlig der wissenschaftlichen Datenlage, dass eine Kost mit mehr Fleisch und wenig Obst und Gemüse das Krebsrisiko senkt. Studien zeigen, dass sowohl ein hoher Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch als auch ein niedriger Verzehr von Gemüse und Obst das Krebsrisiko insgesamt, das Risiko für Dickdarmkrebs (und andere Krebsarten) sowie das Sterberisiko an Krebs erhöhen (WCRF 2007; Sinha et al. 2009; Yusof et al. 2012; Aune et al. 2013).

In der Kategorie psychische Erkrankungen ("Vegetarier" häufiger betroffen als Fleischesser) sei auf die Erklärungen bereits vorliegender Studien verwiesen: die Aufnahme einer vegetarischen Kost folgt dem Vorliegen psychischer Erkrankungen (Michalak et al. 2012; Timko et al. 2012), nicht umgekehrt.

Leider fehlt auch eine Erhebung der Motive, warum die Teilnehmer eine vegetarische Ernährung (wobei ja auch die Fischesser eingeschlossen wurden) praktizieren. Bei Jugendlichen und jungen Frauen weisen gesundheitlich motivierte (z. B. Gewichtsabnahme) Semi-Vegetarier ein deutlich schlechteres Ernährungsverhalten und einen schlechteren Gesundheitszustand, einschließlich Psyche, auf als ethisch motivierte Vegetarier (Perry et al. 2001; Curtis und Comer 2006).

Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen

Die Aussage, dass Vegetarier mehr medizinische Behandlungen als Fleischesser benötigen, ist unhaltbar. Die "Vegetarier" der Grazer Studie haben in den 12 Monaten vor der Befragung 1,69 Ärzte und die Viel-Fleischesser 1,60 Ärzte aufgesucht, es gibt also praktisch keinen Unterschied. Auch bei der Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen (z. B. Mammographie) gibt es zwischen "Vegetariern" (1,25 Untersuchungen) und Viel-Fleischessern (1,26 Untersuchungen) keinen nennenswerten Unterschied. Und welche Schlussfolgerung kann daraus gezogen werden, dass Mischköstler mit wenig Fleisch zu 1,43 Ärzten gegangen und Mischköstler mit viel Obst und Gemüse 1,39 Vorsorgeuntersuchungen genutzt haben, selbst wenn diese Unterschiede signifikant sind?

Die Medienresonanz zur Studie

Anlass der Berichterstattung in den Medien war keine Mitteilung der Medizinischen Universität Graz, sondern die Pressemitteilung eines Ernährungswissenschaftlers. Der Stil dieser Pressemitteilung ist kritisch einzuschätzen, denn Formulierungen wie "unhaltbare Gesundheitsversprechen von Vegetarierlobbyisten" und "Heilsverkündungen des deutschen Vegetarierbundes" tragen nicht zu einer sachlichen Diskussion bei.

Zudem wurden die Ergebnisse der Grazer Studie selektiv dargestellt und zum Teil falsch interpretiert. Völlig unhaltbar ist beispielsweise die Behauptung, dass Vegetarier "150 % mehr Herzinfarkte" verzeichnen als Fleischesser. Der p-Wert liegt bei .610, der Zusammenhang ist damit nicht signifikant (d. h. mit hoher Wahrscheinlichkeit zufällig). Beim Schlaganfall, bei Arthritis und bei Bluthochdruck sieht es übrigens umgekehrt aus (mehr Fälle bei den Fleischessern als bei den Vegetariern, aber auch nicht signifikant). Das wurde in der Pressemitteilung ebenso wenig erwähnt wie der bereits genannte (statistisch signifikante) Befund, dass Inkontinenz bei den Viel-Fleischessern 3-mal so häufig vorkam wie bei den Vegetariern.

Die Autoren der Grazer Studie interpretieren ihre Ergebnisse deutlich vorsichtiger als der Verfasser der Pressemitteilung. So sehen sie eine Erklärung für den scheinbar schlechteren Gesundheitsstatus der Vegetarier darin, "dass die Vegetarier in unserer Studie diese Kost aufgrund bereits bestehender Erkrankungen praktizieren, da eine vegetarische Ernährung oft als eine Methode für Management von Gewicht und Gesundheit empfohlen wird" (Burkert et al. 2014a). In einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" (2014) äußerte sich die Erstautorin der Studie, Nathalie Burkert, wie folgt:


Frage:
Ihre Studie sagt, Leute, die viel Fleisch essen, leben gesünder als Vegetarier, wie kommen Sie zu diesem Schluss?
Nathalie Burkert: "Nein, nein, das stimmt nicht. Auf Grund unserer Ergebnisse ziehen wir die Schlussfolgerung gar nicht, dass viel Fleisch gesund sei. Es gab eine Pressemitteilung, mit der wir nicht einverstanden sind. Da werden die Ergebnisse der Studie einfach falsch dargestellt."

Dieselben Daten, aber gegenteilige Schlussfolgerungen

In einer weiteren Veröffentlichung, die ebenfalls auf Daten der österreichischen Gesundheitsbefragung beruhen, kommen die Autoren der Grazer Studie zu gegenteiligen Schlussfolgerungen. Demnach geht "eine vegetarische Ernährung mit einem besseren Gesundheitsverhalten" einher. "Personen, die moderat Fleisch essen, haben eine schlechtere subjektive Gesundheit, leiden an mehr chronischen Krankheiten, haben ein höheres vaskuläres Risiko und eine niedrigere Lebensqualität. Zusammenfassend zeigen unsere Ergebnisse, dass der Konsum einer Ernährung mit viel Obst und Gemüse mit einer verbesserten Gesundheit und einem besseren Gesundheitsverhalten einhergeht. Daher sind Gesundheitsförderungsprogramme, die das Gesundheitsrisiko, das mit Fleischkonsum einhergeht, nötig" (Burkert et al. 2014b).

Fazit

Die Studie der Medizinischen Universität Graz ist aufgrund des Studiendesigns nicht geeignet, Unterschiede zwischen tatsächlichen Vegetariern und Fleischessern aufzuzeigen, da über die Hälfte der "Vegetarier" keine waren. Zwischen den verschiedenen Gruppen gab es nur wenige signifikante Unterschiede, einige dieser Unterschiede waren minimal. Die höhere Allergie- und Krebshäufigkeit bei den "Vegetariern" ist auffällig, könnte aber darin begründet liegen, das bereits Erkrankte eine fleischlose Ernährung zur Verbesserung des Gesundheitsstatus aufgenommen haben. Im Falle der psychischen Erkrankungen entspricht diese Erklärung den Ergebnissen anderer Studien. Die Pressemitteilung, die der Berichterstattung über die Studie in den Medien zugrunde lag, ist einseitig, teilweise falsch und entspricht keineswegs einer wissenschaftlichen Vorgehensweise. Leider haben viele Medien diese Mitteilung ungeprüft übernommen und so für Verwirrung gesorgt.

Autoren: Dr. Markus Keller, Dipl. oec. troph. Hans-Hemut Martin
Stand: 10.04.2014

zur UGB-Pressemeldung

Literatur:
Aune D, Chan DS, Vieira AR, Navarro Rosenblatt DA et al.: Red and processed meat intake and risk of colorectal adenomas: a systematic review and meta-analysis of epidemiological studies. Cancer Causes Control 24 (4), 611-27, 2013
Burkert NT, Muckenhuber J, Großschädl F, Rásky E, Freidl W: Nutrition and health - the association between eating behavior and various health parameters: a matched sample study. PLoS ONE 9 (2), e88278, doi:10.1371/journal.pone.0088278, 2014a
Burkert NT, Freidl W, Großschädel F, Muckenhuber J et al.: Nutrition and health: different forms of diet and their relationship with various health parameters among Austrian adults. Wien Klin Wochenschr 126 (3-4), 113-8, 2014b.
Curtis MJ, Comer LK: Vegetarianism, dietary restraint and feminist identity. Eat Behav 7 (2), 91-104, 2006
Die Welt: "Vegetarier leiden häufiger an Krebs und Asthma". Interview mit Nathalie Burkert vom 27.02.2014 (http://www.welt.de/gesundheit/article125270740/Vegetarier-leiden-haeufiger-an-Krebs-und-Asthma.html) (abgerufen 27.03.2014)
Knop U: Neue Studie der Medizinischen Universität Graz. Vegetarier: Mehr Krankheiten & weniger Lebensqualität als Viel-Fleischesser. Pressemitteilung v. 25.02.2014. (http://www.echte-esser.de/tl_files/files/PM_Neue%20Studie_Vegetarier%20-%20Mehr%20Krankheiten%20&%20weniger%20Lebensqualitaet%20als%20Fleischesser%20%28Med.Uni.%20Graz%29.pdf) (abgerufen 27.03.2014)
Michalak J, Zhang XC, Jacobi F: Vegetarian diet and mental disorders: results from a representative community survey. Int J Behav Nutr Phys Act 9, 67, 2012
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Perry CL, McGuire MT, Neumark-Sztainer D, Story M: Characteristics of vegetarian adolescents in a multiethnic urban population. J Adolesc Health 29 (6), 406-16, 2001
Statistik Austria: Österreichische Gesundheitsbefragung 2006/2007. Hauptergebnisse und methodische Dokumentation. Wien 2007
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Pressemeldungen über die Studie:
Pressemeldung Uwe Knop (PDF)
Die Welt. Interview mit der Autorin Nathalie Burkert
Focus-Online