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Fitness schützt vor Krebs

Von guter Fitness und körperlicher Aktivität profitiert nicht nur der Körper, sondern auch das Herz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Basel und Kollegen aus Schweden.

wissenschaft aktuell

Im Zentrum der Fragestellung stand, inwieweit das Leistungsvermögen von Herz und Lunge, Fitness und selbstempfundener Stress mit Risikofaktoren für Herzkrankheiten in Verbindung stehen. Hierfür testeten die Forscher knapp 200 weibliche und männliche Teilnehmer auf ihre Fitness mit Hilfe eines Fahrrad­ergometers. Darüber hinaus erfassten sie verschiedene kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Blutdruck, Blufettwerte und Parameter für die Langzeit-Blutzuckerregulation (HBA1c).

Die Probanden, die nach eigenen Angaben unter Stress litten, wiesen einen höheren LDL- und Trigly­ceridwert auf als weniger Gestresste. Teilnehmer mit hohem Stressempfinden, aber gleichzeitig hohem Fitness-Wert und hoher sportlicher Aktivität, zeigen dagegen niedrige Blutdruck-, LDL- und Triglyceridwerte sowie ein insgesamt niedrigeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Ergebnisse zeigen: Ein guter Fitnesszustand kann das Risiko für kardiovaskuläre Krankheiten verringern – auch bei Stress im Berufsalltag.

Quelle: Verena Willers/Hans-Helmut Martin. UGBforum 3/17, S. 147

Literatur:
Gerber M et al (2016). Fitness Moderates the Reletionship between Stress and Cardiovascular Risk Faktors. Clinical Science, 48, S. 2075-2081



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