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Genfische: Risiko unkalkulierbar
Dr. rer. nat. Jennifer Teufel
Die Nachfrage nach Fisch steigt. Über ein Viertel der Fischproduktion stammt bereits aus Aquakulturen. Um diesen Anteil weiter zu steigern, setzt die Forschung seit den 80er Jahren auf gentechnisch veränderten Fisch. Die Folgen für die Natur sind nicht absehbar.
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Die Fischproduktion befindet sich weltweit in der Krise. Während die Nachfrage steigt, sinken weltweit die Fangquoten. Die Gentechnik weckt Erwartungen, dieses Problem zu lösen. Denn Fische lassen sich gentechnisch leichter verändern als Kühe, Schweine oder Schafe. Den Forschern ist es bereits gelungen, in Fischen ein Gen für ein artfremdes Wachstumshormon einzubauen.
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Dadurch schüttet der Genfisch ständig Wachstumshormone aus, so dass er schneller die gewünschte Marktreife erlangt. Eine kommerzielle Nutzung steht nun unmittelbar bevor. Die nordamerikanische Firma Aqua Bounty rechnet mit der Markteinführung in den USA in zwei Jahren, obwohl die Auswirkungen auf maritime Ökosysteme gravierend sein können.
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