Wechseljahre Die Wechseljahre des starken Geschlechts
Auch Männer werden älter. Auch sie klagen über Antriebslosigkeit, nachlassende Lust und schwindende Muskelpakete. Schuld daran sind - wie bei den Frauen - Veränderungen im Hormonhaushalt.
Auch Männer werden älter. Auch sie klagen über Antriebslosigkeit, nachlassende Lust und schwindende Muskelpakete. Schuld daran sind - wie bei den Frauen - Veränderungen im Hormonhaushalt.
Die Wechseljahre sind für viele Frauen ein Anlass, ihr Leben neu zu strukturieren. Da mit dem Östrogen auch der weibliche Gesundheitsschutz zurückgeht, ist jetzt der richtige Moment, sich für einen gesundheitsbewussteren Lebensstil zu entscheiden.
Gegen einen gelegentlichen Verzehr traditioneller und naturbelassener Lebensmittel aus Sojabohnen gibt es keine gesundheitlichen Bedenken. Ein hoher Verzehr sojahaltiger Fertigprodukte ist jedoch weder gesundheitlich noch ökologisch sinnvoll. Abzuraten ist von Muttermilchersatznahrungen auf Basis von Sojaprotein für Säuglinge und Isoflavonpräparaten für Frauen in und nach der Menopause.
Ab etwa Ende dreißig erreichen wir unsere Lebensmitte. Statt uns Falten und Midlife-Crisis hinzugeben, sollten wir diese Lebensphase nutzen, um unseren wirklichen Bedürfnissen nachzugehen.
Hitzewallungen, Schlafstörungen und Knochenabbau sind typische Symptome der Wechseljahre. Ärzte verordnen gegen die Beschwerden in der Regel Östrogenpräparate. Immer mehr Betroffene sind unsicher, wie sich die künstlichen Hormone langfristig auf ihre Gesundheit auswirken. Die Expertin für Frauen- und Naturheilkunde Prof. Ingrid Gerhard von der Universitäts-Frauenklinik in Heidelberg hält die pauschale Einnahme von Hormonen für unnötig.
Immer mehr Frauen bekommen insbesondere in den Wechseljahren Hormonpillen verordnet. Können hormonähnliche Stoffe aus Pflanzen eine Alternative sein?
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