"Fasten ist so alt wie die Völker der Erde" Mit diesem Satz begann Otto Buchinger 1935 sein Buch "Das Heilfasten", mit dem er dem Fasten in der von ihm modifizierten Form zu weltweiter Verbreitung und Anerkennung verhalf. Fasten ergreift als ganzheitliche Erfahrung des Menschen in seiner Einheit aus Körper, Seele und Geist.
Fasten unterscheidet sich in vieler Hinsicht vom Hungern
oder einer Nulldiät. Während des Fastens finden einige
sinnvolle Veränderungen im Stoffwechsel statt. Damit kann
unser Körper seine Nährstoffspeicher bestens als Energiequelle
nutzen.
Fasten ist keine Diät zur Gewichtsreduktion. Dennoch purzeln während des freiwilligen Nahrungsverzichts die Pfunde. Von diesem angenehmen Nebeneffekt profitieren vor allem Übergewichtige, die regelmäßig fasten. Sie verlieren nicht nur an Gewicht, sondern gewinnen einen neuen Lebensstil.
Wichtiger und schwieriger als das eigentliche Fasten sind Fastenbrechen und die Aufbautage. Deshalb sollte dieser Übergang langsam, behutsam und schrittweise erfolgen.
Viele Menschen nutzen die Fastenzeit, um ihre Ernährungs- und Lebensweise zu überdenken. Ohne Essen fühlen sie sich leicht und fit und wollen auch nach dem Fasten etwas für ihr Wohlbefinden tun. Fasten ist daher ein idealer Einstieg in eine gesündere Ernährung.