Es ist ein Krankheitsbild mit hundert Gesichtern. Fast jeder zehnte Erwachsene leidet an den Symptomen einer rheumatischen Erkrankung. Eine Rheumadiät gibt es nicht. Doch lässt sich mit einer bewussten Auswahl von Lebensmitteln die Aktivität der Krankheit beeinflussen und Schmerzen lindern.
Der Omega-3-Index ist ein Parameter für den Gehalt an Eicosapentaensäure (EPA) und Docosa-hexaensäure (DHA), zwei langkettigen Omega-3-Fettsäuren, in den Erythrozyten. Er wird als prozentualer Anteil von EPA und DHA an den Gesamtfettsäuren in der Zellmembran der roten Blutkörperchen angegeben und steht in engem Bezug zur alimentären Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren.
Schmerzende, unbewegliche und entzündete Gelenke sind typische Beschwerden, an denen Rheuma-Patienten leiden. Mit einer überwiegend pflanzlichen Ernährung lassen sich die Symptome oftmals deutlich mildern.
In Margarine, Brot, Eiern und Fischölkapseln werden uns Omega-3-Fettsäuren schmackhaft gemacht. Sie sollen vor Herzinfarkt sowie entzündlichen Erkrankungen schützen und sogar einigen Krebsarten vorbeugen. Brauchen wir die Fettsäuren aus dem Meer oder reicht eine ausgewogene Ernährung aus?